Haft

    Keine Berufung: Marius Borg Høiby akzeptiert Entscheidung zu U-Haft

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA, Luca Micheli

    Norwegen,

    Marius Borg Høiby bleibt nach seiner Verurteilung zunächst bis Mitte Juli in U-Haft. Gegen den entsprechenden Gerichtsentscheid geht er nicht in Berufung.

    Marius Borg Høiby Luxusleben
    Marius Borg Høiby, hier im Jahr 2022 an der Seite seiner Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Marius Borg Høiby bleibt nach seiner Verurteilung zunächst bis Mitte Juli in U-Haft.
    • Gegen den entsprechenden Gerichtsentscheid geht er nicht in Berufung.
    • Letzte Woche wurde der Sohn von Mette-Marit zu vier Jahren Haft verurteilt.

    Marius Borg Høiby (29), der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52), hat sich laut Medienberichten damit abgefunden, zunächst bis Mitte Juli in Untersuchungshaft zu bleiben.

    Gegen eine entsprechende Entscheidung des Gerichts gehe Høiby nicht in Berufung, sagte dessen Anwalt der Zeitung «Aftenposten». Mette-Marits Sohn war vergangene Woche in Oslo zu vier Jahren Haft verurteilt worden – unter anderem wegen zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht.

    Marius Borg Høiby
    Marius Borg Høiby: Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin wurde am Montag, 15. Juni, zu vier Jahren Haft verurteilt. - keystone

    Noch am selben Tag hatte er einen Antrag darauf gestellt, aus der U-Haft freizukommen. Der Grund: Høiby wollte bei seiner schwer kranken Mutter sein.

    Kronprinzessin Mette-Marit leidet an der unheilbaren Krankheit Lungenfibrose und hatte sich kürzlich einer Lungentransplantation unterzogen. Das Gericht hatte Høibys Antrag trotzdem abgelehnt.

    Berufungsprozess könnte erst kommendes Jahr losgehen

    Diese Entscheidung akzeptiere sein Mandant, sagte Anwalt Petar Sekulic «Aftenposten». Høiby sitzt seit Anfang Februar in Untersuchungshaft, nachdem er erneut gegen ein Kontaktverbot gegenüber einer Ex-Freundin verstossen hatte.

    Er hatte seitdem mehrfach die Freilassung beantragt – schlussendlich immer ohne Erfolg. Gerichte befürchteten, er könnte seine Ex-Freundin wieder aufsuchen. Ausserdem sahen sie das Risiko neuer Gewalttaten gegen die Frau.

    Mette-Marit
    Mette-Marit und ihr ältester Sohn Marius im Jahr 2016. - getty images

    Ziehe sich der Prozess wegen eines Berufungsverfahrens länger, müssten Alternativen wie eine elektronische Fussfessel in Betracht gezogen werden, hatte das Gericht in seiner Entscheidung erklärt.

    Das ist durchaus wahrscheinlich, denn die Verurteilung zu vier Jahren Haft für insgesamt 34 Straftaten will Høiby nicht akzeptieren: Seine Verteidiger haben angekündigt, gegen das Urteil in Berufung zu gehen. Ein Berufungsprozess könnte laut norwegischen Medien womöglich erst kommendes Jahr stattfinden.

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    Kommentare

    User #9810 (nicht angemeldet)

    Wieso hat der etwas zu "akzeptieren" ?

    User #2856 (nicht angemeldet)

    Bekommt denn Marius auch ordentlich zu Essen im Knast und wird auch von Mami und Papi regelmäßig besucht und hat seinen privaten Balkon für Winken. Ich hoffe zudem, dass er nicht zu sehr bedrängt unter der Dusche.

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