«Karriereende»: Oliver Pocher äussert sich zu Vorwürfen gegen Ulmen
Christian Ulmen sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Oliver Pocher wagt deshalb eine düstere Prognose für den Schauspieler.

Das Wichtigste in Kürze
- Oliver Pocher fällt ein klares Urteil zu den schweren Vorwürfen gegen Christian Ulmen.
- Es werde schwer, «da wieder rauszukommen», meint der Comedian.
- Ulmens Ex-Frau spricht von «virtueller Vergewaltigung», derzeit laufen Vorermittlungen.
Christian Ulmen (50) fliegen schwerwiegende Vorwürfe um die Ohren – und die Kritik wird immer lauter. Seine Ex-Frau Collien Fernandes (44) hat den Schauspieler unter anderem wegen Identitätsdiebstahls, öffentlicher Beleidigung und Körperverletzung angezeigt.
Die Anschuldigungen, die der «Spiegel» am Donnerstag publik machte, erregen grosse Aufmerksamkeit. Viele Promis haben sich mittlerweile zu Wort gemeldet und zeigen sich schockiert. Nun reagiert auch Oliver Pocher (48) auf den wachsenden Skandal gegen Ulmen.

Am Rande einer Filmpremiere schätzt der Comedian die Lage gegenüber RTL ein: «Wenn deine Frau mit der Nummer um die Ecke kommt, und das ist ja an Absurdität fast nicht zu überbieten. Dann wird es schwer, da wieder rauszukommen ehrlicherweise», meint Pocher.
Ob Ulmen eine Anklage droht, entscheidet derweil das Bezirksgericht von Palma de Mallorca, seinem Wohnort. Doch wenn es nach Pocher geht, dürfte die Situation kritisch werden. Seine düstere Prognose: «Dann war das jetzt das Karriereende von Christian Ulmen.»
Sexchats, Nacktvideos und Vergewaltigungsfantasien
Die Vorwürfe von seiner Ex-Frau Fernandes wiegen schwer: Jahrelang seien unter ihrem Namen Fake-Profile in den sozialen Medien erstellt worden. Diese hätten sich eng mit ihrem beruflichen Umfeld vernetzt, schrieb der «Traumschiff»-Star in einem ausführlichen Statement auf Instagram.

Nach anfänglich normaler Konversation sei es «flirtiver» geworden. Die Person verschickte manipulierte Nacktbilder und Sexvideos, die Fernandes darstellen sollen. Sextreffen seien vereinbart und kurzfristig wieder abgesagt worden. Auch Vergewaltigungsfantasien waren offenbar Inhalt der Chatverläufe.
Über zehn Jahre habe das ganze «Spiel» angedauert, hinter dem ihr Ex Christian Ulmen stecken soll. Nachdem Fernandes im November 2024 Anzeige gegen Unbekannt erstattet hatte, soll ihr damaliger Ehemann seine mutmasslichen Taten gestanden haben.
«Es habe ihn geil gemacht, mich jahrelang zu erniedrigen»
Ulmen habe ihr gesagt, dass er aus einer Art Besitzdenken heraus so gehandelt habe. «Weil er mich besitzt (ich bin schliesslich seine Ehefrau) könne er mich anderen Männern zum Sex zur Verfügung stellen», schilderte die Schauspielerin.
Damit nicht genug: «Die Degradierung habe ihm Lust bereitet! Es habe ihn geil gemacht, mich jahrelang zu erniedrigen!»
Collien Fernandes spricht in der Anzeige, die dem «Spiegel» vorliegt, von einer «virtuellen Vergewaltigung».
Dem Bericht zufolge wurden inzwischen Vorermittlungen eingeleitet, die über den weiteren Verlauf des Verfahrens entscheiden sollen.
Ulmen selbst hat sich bislang nicht zu den schwerwiegenden Vorwürfen geäussert. Sein Anwalt hält die Berichterstattung im «Spiegel» jedoch wegen einseitiger Schilderung für unzulässig und plant, rechtliche Schritte gegen das Medienhaus einzuleiten. Für den Schauspieler gilt die Unschuldsvermutung.

Trotz des ungewissen Ausgangs sind bereits erste Konsequenzen für Ulmen in Kraft getreten. ProSieben verbannte seine mehrfach ausgezeichnete Comedyserie «Jerks» aus der Mediathek Joyn.
Sein Werbepartner «Shop Apotheke» stoppte derweil die Ausstrahlung der Spots, in denen Ulmen gemeinsam mit Ex-Frau Fernandes zu sehen war.
















