Kanye West stimmt bei den US-Wahlen für sich selbst ab

    Riccardo Schmidlin
    Riccardo Schmidlin

    USA,

    Diese Stimmabgabe sorgt für Stirnrunzeln. Kanye West stimmt nicht für Donald Trump oder Joe Biden, sondern für sich selbst!

    Kanye West
    Kanye West sieht sich bereits als nächsten US-Präsidenten. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Kanye West liebäugelt schon länger mit dem Amt des US-Präsidenten.
    • Auf seinem Stimmzettel macht der Rapper nun Ernst.

    Alle Welt schaut auf die USA: In wenigen Wochen wählen die Amerikaner ihren Präsidenten. Wegen des Zweiparteiensystems haben nur Präsident Donald Trump (74) und sein demokratischer Herausforderer Joe Biden (77) eine realistische Chance.

    trump
    Donald Trump unterlag seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden. Gelingt ihm 2024 dank Ukraine-Krieg ein Comeback? - dpa

    Doch dies hält Rapper Kanye West (43) nicht davon ab, für eine andere Person zu stimmen. Nämlich für sich selbst! Wie bitte?

    Auf Twitter teilt er einen Schnappschuss seines Wahlzettels. Auf diesem ist der Mann von Kim Kardashian (39) als Vizepräsident von «Rocky» de la Fuente Guerra (66) aufgeführt. Der Geschäftsmann versucht abermals sein Glück, dieses Mal für die rechtsgerichtete American Independent Party.

    Kanye West
    Kanye West stimmt für sich selbst ab. - Twitter

    Doch ein Amt als Vizepräsident scheint Kanye nicht gut genug. Der «Golddigger»-Star will Trump beerben. So setzt er sein Kreuzchen auf das leere Feld und schreibt kurzerhand seinen Namen rein.

    Die Fans sind über die Aktion empört. Sie sehen seine Stimme als «verschwendet» an. «Das ist lächerlich», schreibt ein Nutzer etwa. Andere bestärkt der Tweet in ihren Sorgen um den Rap-Star.

    Kim Kardashian
    Kanye West und Kim Kardashian sind geschieden. - dpa

    Kanye West: Psychische Probleme

    Die Sorgen tauchten bereits im Sommer auf, als Kanye West überraschend – und verspätet – seine Präsidentschaftskandidatur verkündete. Eine wirre Wahlkampf-Rede unter Tränen sorgte für Furore. Dort offenbarte er, dass Kim Kardashian ihr erstes gemeinsames Kind offenbar abtreiben wollte. «Ich tötete fast meine Tochter», schluchzte er.

    Daraufhin sperrte sich der Rapper in einem Bunker ein. Tränen-Bilder bei einer Aussprache zeigten, wie sehr die Ehe der Kardashian-Wests gelitten hat.

    Kanye West soll daraufhin wieder eine Therapie gegen seine psychischen Probleme begonnen haben. Ob die Ehe hält, ist ungewiss; dass er im Januar nicht ins Weisse Haus umziehen wird, ist hingegen klar.

    Kanye West Kim Kardashian
    Schon 2019 kriselte es: Kim Kardashian bei einem früheren Krisengespräch mit Ehemann Kanye West im Auto. (Archivbild) - Dukas

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