Arbeitslosigkeit

    Influencerin zeigt: Arbeitslosigkeit kann Chancen bringen

    Sandra Morgenroth
    Sandra Morgenroth

    Deutschland,

    Die deutsche Influencerin Nadine Wagenaar zeigt, wie Arbeitslosigkeit mit Social Media zu finanzieller Freiheit und neuem Lebensstil führen kann.

    Arbeitslosigkeit
    Nadine Wagenaar teilt auf Instagram ihren Alltag zwischen Arbeitslosigkeit, Freizeit und finanzieller Freiheit. - Instagram/heynadus

    Nadine Wagenaar ist als «Infaulencerin» unter anderem durch ihren Instagram-Kanal «heynadus» bekannt. Sie arbeitete zuvor als Social-Media-Managerin und verlor ihren Job aus betrieblichen Gründen, das meldet der «Krautreporter».

    «Der Standard» spricht im Podcast «Lohnt sich das?» mit der Influencerin.

    Warst du schon mal arbeitslos?

    Sie zeigt auf Instagram mit 86'000 Followern ihren «brotlosen Alltag» zwischen Jogginghose, Hundespaziergängen und Kaffeehausbesuchen. Ihr Erfolg entsteht durch Authentizität und die Verbindung von Faulheit und Freiheit, so «Der Standard».

    Zwischen Arbeitslosigkeit und Lebensqualität

    Wagenaar diskutiert im Podcast, wie man mit Nichtstun Geld verdienen kann und welche finanzielle Freiheit Arbeitslosigkeit bietet. Sie erhält gemischtes Feedback von Fans bis zu Kritikern.

    Nadine Wagenaar  Arbeitslosigkeit
    Nadine Wagenaar geht auf ihren Social Media Kanälen mit ihrer Arbeitslosigkeit offen um. - Instagram/heynadus

    Sie kritisiert das gesellschaftliche Bild von Faulheit und sieht ihre Lage als bewusste Entscheidung zwischen Arbeit und Lebensqualität. Dieses Konzept bezeichnet sie als «infaulencing», eine Kombination aus faul und Influencing.

    Arbeitslos, frei und digital erfolgreich

    Wagenaar zeigt, dass Arbeitslosigkeit nicht automatisch mit gesellschaftlichem Abstieg verbunden sein muss. Digitale Plattformen bieten dabei individuelle Chancen, auch ohne klassische Erwerbstätigkeit Einkommen zu generieren.

    Sie wird als Beispiel für die sich wandelnde Arbeitswelt genannt, in der traditionelle Lebensentwürfe und Finanzmodelle hinterfragt werden.

    Kommentare

    User #3767 (nicht angemeldet)

    Naja, das mag auf einen von 100 (besten Falls) Arbeitslose zutreffen. Wollt ihr das nun verallgemeinern?

    User #6199 (nicht angemeldet)

    Achtung: in der Schweiz geht das nicht, weil per Gesetz ist man entweder arbeitslos und bezieht Geld von der Arbeitslosenkasse, oder man ist beruflich selbständig als "Influencer" und damit verliert man den Anspruch auf Arbeitslosengeld komplett. Es gibt keine Grauzone in der Schweiz. Wer meint sein Einkommen aus Nebenerwerb der AL-Kasse nicht melden zu müssen, wird später eine hohe Geldstrafe plus das gesamte AL-Geld dem Amt zurückzahlen müssen. Das ist einem Nachbar von uns so passiert, der hat schön gestaunt.

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