Harry Potter

    «Harry Potter»-Theaterstück wird kompakter

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    Deutschland,

    Seit fast einem Jahr verzaubert das Theaterstück «Harry Potter und das verwunschene Kind» in Hamburg seine Besucher. Nun wurde die magische Veranstaltung umgestellt.

    Die Schauspieler Markus Schöttl (hinten, oben links) als Harry Potter, Schauspielerin Jillian Anthony (hinten, oben rechts) als Hermine Granger, und Schauspieler Alen Hodzovic (vorne links) als Draco Malfoy proben eine Szene aus «Harry Potter und das verwunschene Kind».
    Die Schauspieler Markus Schöttl (hinten, oben links) als Harry Potter, Schauspielerin Jillian Anthony (hinten, oben rechts) als Hermine Granger, und Schauspieler Alen Hodzovic (vorne links) als Draco Malfoy proben eine Szene aus «Harry Potter und das verwunschene Kind». - Marcus Brandt/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wer sich das Theaterstück «Harry Potter und das verwunschene Kind» in Hamburg anschauen wollte, musste bislang viel Zeit einplanen.

    Die Geschichte von J. K. Rowling um den erwachsenen Zauberlehrling und seinen Sohn lief aufgeteilt in zwei mehrstündige Teile im Mehr!-Theater am Grossmarkt. Künftig kostet das magische Erlebnis weniger Zeit und Geld. «Wir haben uns entschieden, auf einen kompakten Einteiler umzustellen. Also auf ein Stück, das aus zwei Akten besteht - mit einer Pause dazwischen», sagte Produzent Maik Klokow der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Das können die Zuschauer dann wie jedes andere Theaterstück an einem Nachmittag oder an einem Abend sehen.

    «Das ist schon eine deutliche Vereinfachung für das Publikum», so Klokow. Zusätzlicher Vorteil für die Produktion ist zudem, dass so deutlich mehr Shows gespielt werden können. Denn nach wie vor sei die Nachfrage riesig. «Letzten Monat hatten wir eine Auslastung von 98 Prozent. Wir können mit der kompakten Inszenierung nun doppelt so viele Leute erreichen.» Die Änderungen seien auch eine Konsequenz aus Besucherbefragungen, die unter anderem von den logistischen Vorbereitungen herausgefordert waren.

    Acht Shows pro Woche geplant

    Am 8. Januar werde es die Show mit zwei Teilen letztmalig geben. Am 19. Februar ist die Premiere für das kompaktere Stück geplant, die Previews starten am 9. Februar.

    Mit der Umstellung werden auch die Tickets deutlich günstiger. «Der Einstiegspreis wird bei 59,90 Euro liegen. Das erscheint uns auch für jeden erschwinglich zu sein.» Bislang waren - abgesehen von Sonderangeboten - mindestens 99,90 Euro fällig.

    Geplant sind künftig acht Shows pro Woche und damit doppelt so viele wie bislang. Der Vorverkauf ist am Donnerstag angelaufen. Die kompakte Version wird bereits in den USA, Japan, Kanada und Australien gezeigt.

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