Im neuen Eberhoferkrimi «Guglhupfgeschwader» sorgt ein Millionengewinn für jede Menge Aufregung - und eine handfeste Italowestern-Actionszene. Erstmals dabei ist auch der neue Hund.
«Guglhupfgeschwader»: Familie Eberhofer heisst Hund Hinkelotta herzlich willkommen.
«Guglhupfgeschwader»: Familie Eberhofer heisst Hund Hinkelotta herzlich willkommen. - Constantin Film Verleih / Bernd Schuller

Mit «Guglhupfgeschwader» startet der inzwischen achte Eberhoferkrimi am 4. August in den Kinos. «Spielsucht, Millionengewinn und korrupte Polizisten» sind laut Regisseur Ed Herzog (56) die offiziellen Themen in der Buchverfilmung. Aber eigentlich dreht sich auch dieses Mal wieder alles um persönliche Beziehungen inklusive neuem Hund, neuer Freundin und neuer Verwandtschaft.

Darum geht's in «Guglhupfgeschwader»

Der Niederkaltenkirchener Dorfpolizist Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel, 51) könnte sich eigentlich auf sein Dienstjubiläum freuen. Leider bekommt er es vorher nicht nur mit unverhofftem Familienzuwachs, sondern auch mit Glücksspiel und dem organisierten Verbrechen zu tun. Und als mafiöse Geldeintreiber auch noch die frischgebackenen Guglhupfe der Oma (Enzi Fuchs, 85) zerschiessen, hört für den Eberhofer der Spass endgültig auf.

Eberhofers Ermittlungen werden durch Rudi Birkenbergers (Simon Schwarz, 51) neue Flamme, die diskutierfreudige und esoterische Theresa (Stefanie Reinsperger, 34), zusätzlich erschwert. Sie sprengt das eingespielte Fahndungs-Dreamteam. Darüber hinaus ist ganz Niederkaltenkirchen im Lottofieber, Heizungspfuscher Flötzinger (Daniel Christensen, 43) wähnt sich gar schon als Millionär und träumt vom «Flötz-Tower» - Eberhofers Bruder Leopold (Gerhard Wittmann, 58) nicht ganz zu Unrecht allerdings auch.

Und was hat es eigentlich mit diesem Lotto-Otto (Johannes Berzl, 22) auf sich, der Franz verdächtig ähnlich sieht? Und zu allem Unglück wird der Franz von seiner Susi (Lisa Maria Potthoff, 44) auch noch zur Paartherapie genötigt - für den phlegmatischen Niederbayern eine ganz und gar nervenaufreibende Erfahrung ...

Waschechte Italowestern-Actionszene und Szenenapplaus für Flötzinger

Der erneut genial schräge Plot mit überraschenden Wendungen und Mundart-Highlights wie den schier unendlich vielen verschiedenen Frage-Optionen nach «Habt ihr schon miteinander geschlafen?» machen auch diesen Eberhofer wieder zu einem Muss für Fans.

Erstmals wurde der Krimi teils in Tschechien gedreht - mit einem, im Glücksspiel- und Rotlicht-Milieu nahezu bis zur Unkenntlichkeit feiernden Metzgerssohn und Nachwuchspolizisten Max Simmerl (Ferdinand Hofer, 29). Und noch ein Novum hat die Krimikomödie zu bieten: Es gibt eine waschechte Italowestern-Actionszene.

Und auch Heizungspfuscher Flötzinger sorgt mit seinem niederbayerischen Gangsta-Rap mit Tanzbegleitung in XXL für Staunen. Im Abspann gibt es dann noch eine Schmähversion dazu im bayrischen Gstanzl-Groove zu hören. Martin Probst (55), Stammkomponist der Eberhofer-Filme, arbeitete für die Hiphop-Stücke exklusiv mit dem bayrischen Rapper Liquid (43) zusammen.

Neuer Hund Hinkelotta

Die Hundefreunde unter den Eberhofer-Fans dürfte vor allem auch der neue Vierbeiner interessieren. Denn nach Ludwigs Filmtod will die Familie Franz Eberhofer einen neuen Hund schenken, die dreibeinige Hinkelotta. «Das war keine grosse Umstellung, weil ich ja auch mit dem Hund weniger spiele, als mit der Tiertrainerin», erklärte Sebastian Bezzel im Interview mit spot on news zu der tierischen Neubesetzung. Hinkelotta, die eigentlich Xaver heisst, komme «total gut» mit ihren drei Beinchen klar, «das ist ihr oder ihm aber auch schon ganz früh passiert», fuhr er fort.

Und Simon Schwarz ergänzte: «Diese Filmtiere sind ja auch überhaupt nicht auf uns Schauspieler fixiert, sondern nur auf ihre Tiertrainer. Wir versuchen zwar auf sie zu reagieren, aber sie reagieren kaum auf uns.» Die beiden Schauspieler würden aber generell versuchen, die Hunde weitestgehend in Ruhe zu lassen, weil am Set ohnehin so viel auf sie einprassele. «Auch dem Ludwig habe ich mal kurz die Hand hingehalten, damit er schnüffeln kann und ich nicht ganz fremd für ihn bin. Aber ansonsten habe ich ihn immer in Ruhe gelassen», so Bezzel.

Und wenn eine Hunde-Szene dran sei, probe man sie einfach zusammen. «Dann weiss der Hund, dass der Mann das Leckerli in der Tasche hat...», sagte Bezzel und Schwarz verriet lachend: «... oder die Leberwurst hinter dem Ohr».

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