Gil Ofarim würde sich mit Hotelmitarbeiter treffen
Gil Ofarim äussert sich zum Davidstern-Skandal. Er könne die Zeit nicht zurückdrehen. Es sei alles nur «hätte, hätte, Fahrradkette», sagt er.

Das Wichtigste in Kürze
- Gil Ofarim äussert sich zum Davidstern-Skandal.
- Der Dschungelkönig sagt, er würde ein Treffen mit dem Hotelmitarbeiter nicht ausschlagen.
- Was genau er ihm sagen würde, das lässt er jedoch nicht durchblicken.
Nach dem Dschungelcamp folgen die Interviews.
Gil Ofarim (43) stellt sich im RTL-Star-Magazin «Exclusiv» den Fragen von Moderatorin Rebecca Mir. Die 34-Jährige will vom frisch gekrönten Dschungelkönig wissen, was sein grösster Fehler in den letzten fünf Jahren gewesen sei.
Die Antwort von Ofarim: «Gut, das ist naheliegend. Die Art und Weise, das Video zu posten, auf jeden Fall.»
Der Davidstern-Lügenskandal
Gemeint damit ist der Clip, welchen er 2021 auf Instagram postete. Darin behauptete der Musiker, antisemitisch beleidigt worden zu sein. Ein Mitarbeiter eines Leipziger Hotels habe ihn aufgefordert, seine Davidstern-Kette abzulegen.
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Der Hotelangestellte bestritt den Vorwurf und ging juristisch dagegen vor. Während des Prozesses kam schliesslich das Video einer Überwachungskamera ins Spiel. Dieses zeigte nicht, dass Gil Ofarim im Hotel eine Kette trug.
Im November 2023 legte er vor Gericht ein Geständnis ab: Er hatte gelogen. Und er entschuldigte sich.
Hotelmitarbeiter erhielt Geld noch nicht
Das Verfahren wegen Verleumdung wurde daraufhin gegen bestimmte Auflagen eingestellt. Unter anderem wurde von Ofarim verlangt, dem Hotelmitarbeiter 20'000 Euro Schmerzensgeld zu zahlen.
Im RTL-Interview meint der Sänger darum nun, dass er wisse, was er zu tun hat. Moderatorin Rebecca Mir hakt nach. «Was hast du zu tun?», erkundigt sie sich.
Seine Antwort: «Naja, ich habe was zu überweisen.»
Als Dschungelkönig sahnte Gil Ofarim 100'000 Euro (91'000 Franken) ab. Der Hotelmitarbeiter Markus W. sagte kürzlich, dass er den Schadenersatz in Höhe von 20'000 Euro bislang noch nicht erhalten hat.
Er meinte zudem, dass sich Gil als Opfer inszeniert, «obwohl ich das bin». Auch darauf kommt mir zu sprechen.
Gil Ofarim: «Hätte, hätte, Fahrradkette»
«Fühlst du dich als Opfer?», will sie von Ofarim wissen. «Nein», antwortet er und fügt hinzu: «Ich spreche auch einfach nicht mehr darüber.»
Es tue ihm «leid für alle Beteiligten, was da war». Er könne die Zeit nicht zurückdrehen. «Es ist alles nur ‹hätte, hätte, Fahrradkette›», meint er.

Die Moderatorin fragt ihn, ob er das Video besser nicht hochgeladen hätte – «oder erst gar nicht gedreht?»
Darauf antwortet Gil Ofarim: «Wahrscheinlich, ja, nee, hätte ich nicht gemacht.»
RTL-Moderatorin bleibt hartnäckig
Rebecca Mir hat noch eine weitere Frage. Was würde er dem Hotelmitarbeiter jetzt sagen, wenn er ihm begegnen würde? «Hab' ich mir keine Gedanken gemacht, weiss ich nicht», so der Musiker.
Doch die Moderatorin lässt nicht locker – sie versucht es nochmals. «Wenn ihr jetzt die Chance hättet, euch zusammenzusetzen, was würdest du ihm gerne sagen?», erkundigt sie sich.

Ofarim wiegelt erneut ab: «Also, wenn er's wollen würde, würde ich es machen. Kein Problem.» Und weiter meint er: «Ich bin nicht das, was geschrieben steht, ich fang' von vorne an, wirklich bei null.»
Der Sänger würde ein Treffen mit dem Hotelmitarbeiter also nicht ausschlagen. Doch was genau er ihm sagen würde, bleibt weiterhin ungewiss.












