Hat Brian Laundrie (†23) seine Verlobte Gabby Petito (†22) umgebracht? Laut Experten ist der Fall klar.
Gabby Petito
Gabby Petitos Freund beging Selbstmord. Macht ihn das zum Mörder? - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Fall Gabby Petito (†22) gibt es neue Informationen.
  • Der flüchtige Brian Laundrie (†23) ist laut Autopsie durch Suizid gestorben.
  • Gemäss Experten deutet somit alles darauf hin, dass er der Mörder war.

Mitte Oktober wurden die sterblichen Überreste von Brian Laundrie (†23) in einem sumpfartigen Gebiet in Florida gefunden. Und nun steht fest: Der junge Amerikaner starb durch Suizid. Doch macht ihn das auch zum Mörder von Gabby Petito (†22)?

Laundrie befand sich seit dem Tod seiner Freundin auf der Flucht. Die Polizei suchte wochenlang nach ihm, da er in dem Fall als «Person von Interesse» aufgeführt war. Als offizieller Tatverdächtiger galt er hingegen nicht.

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Gabby Petito und ihr Verlobter Brian Laundrie.
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Brian Laundrie und Gabby Petito reisten zusammen durch die USA.
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Dieses Archivfoto vom 12. August 2021 aus einem von der Polizei von Moab, Utah, zur Verfügung gestellten Video zeigt den Freund von Gabby Petito im Gespräch mit einem Polizeibeamten. Foto: Uncredited/Moab Police Department via AP/dpa
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Brian Laundrie (l.) mit Polizisten

Laut Experten deutet der Suizid jedoch stark darauf hin, dass Laundrie seine Verlobte umgebracht hat. «Ich denke, wir alle wissen, dass er verantwortlich war», so Mordkommissar Tom Joyce gegenüber der «Sun».

«Das ergibt alles Sinn»

Und weiter: «Er verstand die Schwere der Tat und die geringe Wahrscheinlichkeit, damit davonzukommen. Er hat über seine Möglichkeiten nachgedacht und meinte, dies sei der einfachste Ausweg.»

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Gabby Petito befand sich mit ihrem Freund auf ihrem Roadtrip.
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Gabby Petito und ihr Freund Laundrie.
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Weinende Gabby Petito auf Bodycam-Video.

Auch der Gerichtsmediziner Dr. Cyril Wecht sieht das so. «Ich glaube, er hat sie da draussen umgebracht, und ihm wurde klar, dass es keinen Ausweg gibt.» Und anstatt darüber zu reden, habe er sich dann das Leben genommen.

Er ist sich sicher: «Das ergibt alles einen Sinn. Das wars mit dem Fall – fertig und erledigt.»

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Unter der kostenlosen Hotline 143 erhalten Sie anonym und rund um die Uhr Hilfe. Die Berater können Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen. Auch eine Kontaktaufnahme über einen Einzelchat oder anonyme Beratung via E-Mail ist möglich.

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