Ermittlungen gegen Musiker Christopher Seiler laufen
Gegen Musiker Christopher Seiler wird wegen einer Anzeige und möglicher Gewaltvorwürfe ermittelt, der Sänger fordert nun Ruhe und Kooperation mit den Behörden.

Gegen den bekannten Austropop-Musiker Christopher Seiler laufen derzeit Ermittlungen, nachdem eine Frau Anzeige erstattet hat.
Die Staatsanwaltschaft Wien habe die Ermittlungen wegen mutmasslicher Körperverletzung bestätigt, wie «ORF Wien» berichtet. Laut der Meldung soll die Anzeige am 7. März bei einer Wiener Polizeiinspektion eingegangen sein.
Dem Bericht zufolge habe die Frau behauptet, der 39-jährige Sänger habe sie auf dem Heimweg angeblich körperlich attackiert.
Anzeige gegen Christopher Seiler und Reaktionen
Das Management des Duos Seiler und Speer bestätigte ebenfalls die laufenden Ermittlungen und erklärte, man kooperiere vollumfänglich mit den Behörden. Nach Informationen des «ORF» sei der Vorfall in einem privaten Rahmen geschehen, nun müssten offene Fragen sorgfältig geklärt werden.
Laut dem «ORF Wien» wandte sich Christopher Seiler in einer Instagram-Story an seine Fans. Er äusserte sich dabei zu den laufenden Ermittlungen.
Er schrieb, niemand sei perfekt, und viele Menschen kämpften mit persönlichen Problemen. Deshalb müssten Fehler geklärt werden, bevor sie beurteilt werden könnten.
Aussage gegen Aussage
Nach Angaben des «Kurier» soll es bereits Einvernahmen sowohl der Betroffenen als auch des Musikers gegeben haben. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien bestätigte gegenüber der APA laufende Ermittlungen, nannte aber keine Details.
Der «Kurier» berichtet weiter, dass Seiler zuletzt bei den Amadeus Awards nicht präsent war, obwohl sein Duo mehrfach ausgezeichnet wurde. Offiziell sei eine kurzfristige Erkrankung der Grund gewesen, allerdings werde üblicherweise vermutet, dass der Vorfall damit zusammenhängen könnte.

Laut APA‑Stellungnahme in «VOL.AT» betonten die Behörden, dass für Christopher Seiler die Unschuldsvermutung gilt. Weitere Angaben zu einem möglichen Vorfall oder rechtlichen Konsequenzen seien derzeit nicht bekannt.
















