DJ Odymel reagiert auf schwere Vorwürfe – Untersuchung läuft
Der belgische DJ Odymel reagiert erstmals auf schwere Vorwürfe. Eine Untersuchung zu angeblich unangemessenem Verhalten läuft.

Die elektronische Musikszene in Belgien steht unter Schock, nachdem gegen DJ Odymel schwere Vorwürfe öffentlich geworden sind. Er nimmt nun erstmals öffentlich Stellung und bestätigt laut «News Minimalist», dass eine Untersuchung zu angeblich unangemessenem Verhalten läuft.
In einem Statement erklärt der Musiker seine vollständige Kooperation mit den Ermittlern. Zudem kündigt er eine vorläufige Auszeit vom öffentlichen Auftreten an.
Demnach habe Odymel keine Erinnerung an den Vorfall und verweist auf medizinische Erklärungen.
Odymel: Sexsomnie-Vorwürfe, therapeutische Hilfe und laufende Ermittlungen
Die Vorwürfe drehen sich um mutmassliche sexuelle Grenzüberschreitungen, die durch Zeugenberichte in sozialen Netzwerken publik wurden. Laut «RTL info» besagen Odymels Erklärungen, dass das Verhalten während einer Schlafphase auftrat.
Diese Phase sei als Sexsomnie bekannt und könne unbewusste Handlungen verursachen. Er habe bereits therapeutische Hilfe in Anspruch genommen und arbeite aktiv mit der Justiz zusammen.
Bisher gibt es keine gerichtlichen Entscheidungen zu diesem Fall, berichtet «Bruzz». Odymel wurde mehrfach im Rahmen der Voruntersuchung befragt, doch ein Urteil steht noch aus.
DJ Odymel in Auszeit – Szene diskutiert Schutz von Betroffenen
Die Künstlervertretung STEER hat laut Berichten die Zusammenarbeit mit einigen Beteiligten ausgesetzt, um den Vorgang weiter zu prüfen. I-Motion, ein grosser Veranstalter der Hard-Techno-Szene, hat Odymels geplanten Auftritt auf der MAYDAY vorläufig gestrichen.
Der Veranstalter betont die Bedeutung von Sicherheit und verantwortungsvollem Handeln, während die Fakten weiterhin geprüft werden, wie «DJ Mag» meldet. Weitere Buchungen und Festivalauftritte sollen laut Medien derzeit überprüft oder abgesagt werden.

Die Szene diskutiert öffentlich über Aufklärung und den Schutz von Betroffenen. Ermittlungen und medizinische Bewertungen wie Sexsomnie bleiben weiterhin zentrale Punkte, berichtet «Archyde».
















