Deutscher Promi schimpft über Oktoberfest-Preise
Heute Samstag startet in München das Oktoberfest. Sänger Jürgen Milski staunt dabei über die Preise für Bier, Wasser und Hendl.

Das Wichtigste in Kürze
- Das Münchner Oktoberfest startet am Samstag und dauert bis 4. Oktober.
- Eine Mass Bier kostet dieses Jahr zwischen 14,80 und 15,90 Euro.
- Jürgen Milski hält einige der Preise für nicht mehr verhältnismässig.
Ab heute heisst es auf der Münchner Theresienwiese wieder «O'zapft is». Bis zum 4. Oktober werden Millionen Besucherinnen und Besucher am Oktoberfest erwartet.
Für einen dürfte die Vorfreude allerdings etwas getrübt sein: Jürgen Milski (62). Der Sänger und frühere «Big Brother»-Kandidat kann über die diesjährigen Preise auf der Wiesn nur noch ungläubig lachen.
In einem Instagram-Video erzählt Milski, er habe gerade in einer «grossen deutschen Tageszeitung» über die Preise auf dem Oktoberfest gelesen.
Seine anschliessende Frage: «Würde ich unter diesen Umständen noch aufs Oktoberfest gehen?»
Fast 16 Euro für eine Mass Bier
Vor allem die Kosten für Getränke und Essen haben es Milski angetan.
Ein Beispiel: In Kufflers Weinzelt kostet eine 0,75-Liter-Flasche Wasser 11,50 Euro. Auf einen Liter hochgerechnet sind das 15,33 Euro.
Auch beim Bier wird es teuer. Die Mass Festbier kostet 2026 je nach Zelt zwischen 14,80 und 15,90 Euro. Der Durchschnitt liegt bei 15,61 Euro.

Damit ist das Bier im Durchschnitt 2,38 Prozent teurer als im Vorjahr. 2025 lagen die Preise noch zwischen 14,50 und 15,80 Euro.
Milski zählt in seinem Video aber nicht nur die Getränkepreise auf. Auch beim Essen vergeht ihm offenbar der Appetit.
Für ein halbes Hendl müsse man je nach Angebot zwischen 17 und 29,90 Euro bezahlen, rechnet der 62-Jährige vor. Während seiner Aufzählung beginnt er mehrmals ungläubig zu lachen.
Jürgen Milski: «Mir geht's ums Prinzip»
Dabei gehe es ihm nicht darum, möglichst wenig Geld auszugeben, stellt Milski klar. «Mir geht's nicht ums Knausern, sondern ums Prinzip», schreibt er zu seinem Video.
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Dass eine Grossveranstaltung teuer sein dürfe, sei für ihn klar. Doch bei diesen Preisen sei eine Grenze erreicht. «Irgendwo hört für mich die Verhältnismässigkeit auf», schreibt der Sänger.
Auch zahlreiche seiner Follower reagieren kritisch. Eine Nutzerin schreibt, sie würde solche Preise «im Leben» nicht bezahlen. Eine andere spricht von «Wahnsinnssummen».
Ganz frei können die Wirte ihre Getränkepreise übrigens nicht durchsetzen. Zwar legt die Stadt München die Preise nicht selbst fest, sie überprüft sie als Veranstalterin aber auf ihre Angemessenheit.
Wer für Wasser keine zweistellige Summe bezahlen will, hat zudem eine Alternative: Auf dem Oktoberfest gibt es mehrere kostenlose Trinkwasserbrunnen.
Trotz steigender Preise dürfte es auf der Theresienwiese auch dieses Jahr wieder voll werden. 2025 kamen rund 6,5 Millionen Menschen zum Oktoberfest.
















