Nach dem Ausstrahlen der Netflix-Serie musste sich die Tierrechtsaktivistin Carole Baskin jede Menge Beleidigungen anhören.
Carole Baskin
Carole Baskin - Bang

Carole Baskin sah sich im Kreuzfeuer der Hater, nachdem die Dokuserie «Grosskatzen und ihre Raubtiere» erschien. Die Tierrechtsaktivistin war neben Joe Exotic die Hauptfigur in der Netflix-Show, die im März dieses Jahres erschien.

Darin wird vor allem vom Konflikt zwischen der Vorsitzenden der Non-Profit-Organisation Big Cat Rescue und des selbsternannten «Tiger Kings» erzählt. Die 59-Jährige selbst war jedoch enttäuscht von dem Fokus der Doku. Sie habe erwartet, dass dieser vor allem auf der schlechten Behandlung der Raubtiere liegen würde. Stattdessen sah sie sich mit dem Online-Hass der Zuschauer konfrontiert.

«Leute können sich hinter einem Email-Pseudonym verstecken. Leute riefen mich von einem Wegwerf-Handy aus an und schrien mir Obszönitäten zu. Und das ging drei Monate lang so, nachdem die Show herauskam», deckt sie im Gespräch mit «Daily Pop» auf.

Glücklicherweise habe es jedoch auch viele Leute gegeben, die hinter die Kulissen der Serie blickten. «Sie sahen, dass ich nicht der Bösewicht war, als der ich [darin] dargestellt wurde.» Unter anderem wird in der Serie der Eindruck erweckt, dass Baskin etwas mit dem Verschwinden ihres Ehemannes zu tun gehabt habe.

Ihrer Meinung nach sei das Projekt ein klarer Misserfolg gewesen. «Ich bin froh, dass es den Leuten durch die Pandemie geholfen hat, aber es ist am Ziel vorbeigeschossen», erklärt sie.

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