«Arena»: Mario Grossniklaus will nicht Brotz-Nachfolger werden
Mario Grossniklaus setzt den Gerüchten gleich selbst ein Ende: Auf die frei werdende Stelle von «Arena»-Moderator Sandro Brotz wird er sich nicht bewerben.

Das Wichtigste in Kürze
- Mario Grossniklaus wurde als möglicher «Arena»-Nachfolger von Sandro Brotz gehandelt.
- Jetzt ist klar: Die frei werdende Stelle wird der SRF-Journalist nicht antreten.
- Die «Arena» moderiert er weiterhin einmal im Monat.
Seit Dienstag ist es offiziell: Sandro Brotz (56) wechselt von SRF zum «Blick». Noch bis Mitte Januar 2027 steht er als «Arena»-Moderator vor der Kamera.
Der prominente Abgang sorgt für Gesprächsstoff – allen voran wegen der noch ungeklärten Frage, wer seine Nachfolge antreten wird. Ein Name, der immer wieder fällt, ist sein derzeitiger Kollege und Stellvertreter Mario Grossniklaus (49).

Der SRF-Journalist arbeitet seit rund zehn Jahren für die Politrunde am Freitagabend. Neben Brotz moderiert er die «Arena» einmal monatlich. Viele sehen den 49-Jährigen darum als naheliegendste Lösung. Nur Grossniklaus selbst sieht das anders.
Grossniklaus trat bereits neuen Job an
In einem LinkedIn-Beitrag setzt er der brodelnden Gerüchteküche ein Ende – mit einer klaren Ansage. Dort schreibt er: «Nein, ich werde mich nicht auf die Nachfolge meines geschätzten Kollegen Sandro Brotz bewerben.»
Grossniklaus betont, dass er bereits seit mehr als zehn Jahren für die «Arena» arbeite. «Eine wunderbare Aufgabe, die ich nach wie vor gerne mache!»

Als Wahlleiter der SRG und SRF werde er in den nächsten Monaten jedoch genügend ausgelastet sein, erklärt der Berner. In dieser Funktion ist er unter anderem für die journalistische Begleitung und Organisation der Wahlberichterstattung verantwortlich.
Die Gerüchte als möglicher Brotz-Nachfolger versteht er dennoch als Wertschätzung für seine Arbeit. Grossniklaus bedankt sich bei seinem Moderationskollegen sowie bei Redaktionsleiterin Franziska Egli (42) für die «wunderbare» Zusammenarbeit.
Mario Grossniklaus studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Publizistik an der Universität Zürich. Seine journalistische Laufbahn führte ihn unter anderem über Radio- und Fernsehstationen zu SRF, wo er verschiedene redaktionelle und journalistische Funktionen übernahm. Der gebürtige Berner ist zudem als Autor und Gesprächsleiter tätig.












