«Arena»-Moderator Sandro Brotz wechselt zu «Blick»
Sandro Brotz verlässt SRF nach fast 15 Jahren. Der «Arena»-Moderator wechselt zu «Blick» und erhält dort ein eigenes Format.

Das Wichtigste in Kürze
- Sandro Brotz verlässt SRF Ende Januar 2027.
- Der «Arena»-Moderator wechselt zu «Blick».
- Dort lanciert er einen eigenen Video-Podcast.
- Die «Arena» moderiert er voraussichtlich noch bis Mitte Januar.
Es ist ein prominenter Abgang bei SRF: Sandro Brotz (56) verlässt den Sender Ende Januar 2027. Der langjährige «Arena»-Moderator wechselt zu «Blick».
Das gibt SRF am Dienstag bekannt. Bei «Blick» soll Brotz einen multimedialen Video-Podcast aufbauen und moderieren.
Eigenes Format bei Blick
Das neue Format soll mehrmals pro Woche erscheinen. Inhaltlich will Blick darin wichtige Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einordnen. Für Brotz gab offenbar die Möglichkeit den Ausschlag, ein neues journalistisches Format von Grund auf mitzuentwickeln.
«Nach 14 grossartigen Jahren bei SRF werde ich einen Ort verlassen, der mich journalistisch und persönlich geprägt hat wie kaum eine andere Stelle», sagt Brotz.
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Nun biete sich ihm bei Ringier «die einzigartige Möglichkeit, mit einem eigenen Video-Podcast ein neues Talk-Format für Blick zu lancieren».
Brotz bleibt noch bis Januar in der «Arena»
Ganz weg ist Brotz bei SRF allerdings noch nicht. Die «Arena» wird er voraussichtlich bis Mitte Januar 2027 moderieren. Seit Mai 2019 steht der Zürcher für die politische Diskussionssendung vor der Kamera. Zudem ist er stellvertretender Leiter der Redaktion.
Zu SRF stiess Brotz bereits 2012. Damals übernahm er die Moderation der «Rundschau», später wurde er stellvertretender Redaktionsleiter und moderierte zusätzlich den «Rundschau Talk».
Rückkehr zu Ringier
Für den 56-Jährigen ist der Wechsel zu Blick auch eine Rückkehr. Vor seiner Zeit bei SRF arbeitete Brotz unter anderem bereits für Ringier sowie für Radio 1 und die AZ Medien. Seine journalistische Laufbahn begann 1988 bei einer Lokalzeitung.
SRF-Co-Informationschefin Ursula Gabathuler würdigt Brotz zum Abschied. Er habe die «Arena» und die «Rundschau» über viele Jahre «entscheidend geprägt».
Wer Brotz bei der «Arena» nachfolgt, ist noch offen.










