Auch Angelina Jolie beschäftigen die Proteste im Iran. Auf Instagram spricht sie den «mutigen, trotzenden, furchtlosen» Iranerinnen ihren Respekt aus.
Angelina Jolie unterstützt die Proteste im Iran
Angelina Jolie unterstützt die Proteste im Iran - Ververidis Vasilis/Shutterstock
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Proteste der Frauen im Iran halten mittlerweile schon seit fast zwei Wochen an.
  • Seit dem Tod von Mahsa Amini gehen iranische Frauen für ihre Rechte auf die Strasse.
  • Auf Instagram beteiligt sich auch Schauspielerin Angelina Jolie daran.

Seit knapp zwei Wochen gehen Frauen im Iran nach dem Tod von Mahsa Amini (2000-2022) nun für ihre Rechte auf die Strasse. Auch Angelina Jolie (47) unterstützt die Protestwelle.

Auf Instagram teilte die Schauspielerin mehrere Bilder der Proteste und drückt ihren Respekt für die «mutigen, trotzenden, furchtlosen Frauen des Iran» aus. «Alle, die jahrzehntelang überlebt und Widerstand geleistet haben, diejenigen, die heute auf die Strasse gehen, Masha Amini und alle jungen Iraner wie sie.»

«Frauen brauchen die Freiheit, ohne Gewalt zu leben»

Weiter schreibt Jolie zu der Thematik: «Frauen müssen ihre Moral nicht polizeilich überwachen lassen, ihren Verstand umerziehen oder ihren Körper kontrollieren lassen. Sie brauchen die Freiheit, ohne Gewalt oder Drohungen zu leben und zu atmen.»

Zum Schluss versichert Jolie: «An die Frauen im Iran, wir sehen euch» und setzt die aktuellen Hashtags #WomanLifeFreedom und #MashaAmini. Der letzte Slide der Fotoserie klärt zudem über die Proteste auf, ein Link in ihrem Profil führt zu einer Nachrichtenseite mit der Überschrift «Warum die Frauen im Iran nach dem Tod von Mahsa Amini ihre Hijabs verbrennen.»

Die erst 22-jährige Amini war in Teheran von der Sittenpolizei festgenommen worden, weil ihr Hidschab ihr Haar nicht komplett bedeckt hatte. In Polizeigewahrsam ist sie gestorben - was genau passiert ist, ist unklar. Laut Aktivisten soll die Polizei Gewalt angewendet haben. Die Proteste darüber starteten vor knapp zwei Wochen. Seitdem wurden Tausende festgenommen, 70 Menschen sollen laut Berichten getötet worden sein.

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