Gage von SRF? Sizilien-Auswanderer dementieren Gerüchte
Bekommt man Geld, wenn man in der SRF-Sendung «Auf und davon» mitmacht? Sabina Kilchenmann und Patrick Lo Guidice aus Sizilien sagen nun klar: Nein.

Das Wichtigste in Kürze
- Die SRF-Sizilien-Auswanderer haben kein Geld für den Dreh bekommen.
- Sie widersprechen dem hartnäckigen Gerücht, dass man eine Gage erhalte.
- Für ihre TV-Präsenz werden sie aber mit Reichweite und Eigenwerbung belohnt.
Sabina Kilchenmann und Patrick Lo Guidice melden sich auf Instagram mit einer deutlichen Ansage. Das Auswanderer-Paar aus der SRF-Sendung «Auf und davon» will mit einem hartnäckigen Gerücht aufräumen.
Immer wieder werde behauptet, Protagonistinnen und Protagonisten des Formats bekämen Geld für ihre Teilnahme. «Nun, ich kann alle, die das glauben, beruhigen», schreiben die beiden. «Es ist kein Geld geflossen.»
Reichweite statt Gage
Ganz ohne Effekt bleibt ein Auftritt im Schweizer Fernsehen aber nicht. Sabina und Patrick räumen ein, dass die Sendung für mehr Reichweite sorge.
Gerade wenn im Auswanderungsland ein neues Geschäft oder Projekt aufgebaut werde, sei das «unbezahlbare Werbung». Davon allein hänge eine erfolgreiche Auswanderung aber nicht ab, betonen sie.
SRF bestätigt: Keine Gage, keine Kostenübernahme
Auf Anfrage von Nau.ch bestätigt SRF die Darstellung des Paares. Für die Mitwirkung bei «Auf und davon» zahle SRF DOK «keine Gage», heisst es.
Auch andere finanzielle Unterstützung oder Kostenübernahmen, beispielsweise für Unterkünfte oder Produktionstage, gibt es laut dem Sender nicht.

Die Bewerberinnen und Bewerber würden gemäss SRF bereits im Casting detailliert über die Bedingungen der Teilnahme informiert. Dieses Modell unterscheide sich zudem nicht von anderen SRF-DOK-Formaten.
Paar war schon wegen Zyklon im Fokus
Sabina und Patrick waren 2025 bei «Auf und davon» zu sehen. Das Paar wanderte nach Sizilien aus und baute dort eine stillgelegte Beiz zu einem neuen Zuhause um.
Zu reden gab das Paar zuletzt auch wegen eines heftigen Sturms auf der italienischen Mittelmeerinsel.
Im Januar bangten die beiden wegen eines Zyklons um ihr Haus und meldeten sich mit dramatischen Updates bei ihren Followern. Am Ende blieb ihr Daheim bis auf kleinere Schäden verschont.
Deutliche Worte an Kritiker
In ihrem neuen Post rechnen die beiden auch mit negativen Kommentaren ab. Sie schreiben, seit ihrer Auswanderung hätten sie sich «so einiges anhören» müssen.
Kritik gebe es etwa an Sabinas Dialekt, ihrer «Frauenpower» oder daran, dass sie schnell rede. Auch der Vorwurf, der gezeigte Alltag sei ohnehin «nur Fake», steht im Raum.

Darauf reagieren die beiden ungewohnt scharf. Menschen, die sich an ihrem Content störten, hätten offenbar Mühe mit fröhlichen, bunten und ehrlichen Inhalten. Die Botschaft ist klar: Wer es nicht mag, soll weiter scrollen.
Dank an treue Fans
Neben der Abrechnung mit den Kritikern schlagen Sabina und Patrick aber auch einen versöhnlichen Ton an. Sie bedanken sich bei allen, die ihren Content mögen, ihnen folgen und sie mit positiven Nachrichten unterstützen.
















