Nach Dauereinsatz: SRF-Reporterin Anna-Lisa Achtermann im Spital
Nach intensiven Einsätzen meldet sich SRF-Korrespondentin Anna-Lisa Achtermann aus dem Spital. Grund ist ein Polyp an den Stimmbändern.

Das Wichtigste in Kürze
- Anna-Lisa Achtermann musste wegen eines Polypen an den Stimmbändern ins Spital.
- Die SRF-Korrespondentin stand zuletzt im Dauereinsatz zur Katastrophe in Crans-Montana.
- Sie darf aktuell nicht sprechen und muss ihre Stimme schonen.
- Auf Instagram gibt sie Entwarnung: Der Eingriff ist gut verlaufen.
Anna-Lisa Achtermann (32) ist sonst dort, wo es für andere zu gefährlich wird. Die SRF-Korrespondentin berichtet regelmässig aus Katastrophengebieten und Krisenregionen. Jetzt meldet sie sich aus dem Spital.

Auf Instagram zeigt sie sich im Spitalbett und schreibt, dass sie einen Polypen an den Stimmbändern hatte. «Nichts Schlimmes also», wie sie gegenüber Nau.ch erklärt. Der Eingriff sei gut verlaufen, sie bedankt sich für die vielen Genesungswünsche.
Nach Crans-Montana im Dauereinsatz
Erst vor wenigen Tagen stand Achtermann im Dauereinsatz zur Katastrophe in Crans-Montana. Dort berichtete sie für SRF über das schwere Unglück und die laufenden Rettungsarbeiten. Kaum jemand war in diesen Tagen häufiger live zugeschaltet als sie.
Trotz Spitalaufenthalt verfolgte Anna-Lisa Achtermann die Trauerfeier zur Crans-Montana-Katastrophe vom Spitalbett aus.

Auch beim Erdrutsch in Blatten war Achtermann als SRF-Korrespondentin vor Ort. Sie gehört seit Jahren zu den wichtigsten Stimmen des Senders, wenn es im Wallis oder in den Alpenregionen ernst wird.
«Ja»-Reflex – aber Sprechverbot
In einer ihrer Stories schreibt sie mit Humor, dass die Pflegerin sie etwas frage und sie reflexartig «ja» antworte. Obwohl sie eigentlich nicht sprechen darf. Für eine Journalistin, die vom Reden lebt, ist das ungewohnt.
Ein Polyp an den Stimmbändern entsteht häufig durch Überbeanspruchung der Stimme. Gerade bei Reporterinnen und Reportern, die unter Stress, im Freien und über längere Zeit sprechen müssen, ist das keine Seltenheit.
Erleichterung bei Fans und Kollegen
In den sozialen Medien reagieren viele erleichtert. «Alles gut gelaufen», schreibt Achtermann selbst.
Auf einem weiteren Bild zeigt sie den Daumen nach oben. Die Botschaft ist klar: Entwarnung.
Wann sie wieder vor der Kamera steht, ist offen. Klar ist: Ihre Stimme ist ihr wichtigstes Arbeitsinstrument. Und das muss jetzt geschont werden.

Anna-Lisa Achtermann kommt aus Deutschland. Vor zwölf Jahren kam sie in die Schweiz. Um SRF gerecht zu werden, musste sie sich das Schweizer Hochdeutsch aneignen.
Sie berichtet schwerpunktmässig über Ereignisse in den Alpenregionen, Naturkatastrophen und gesellschaftliche Themen im Wallis. Durch ihre ruhige, klare Art geniesst sie beim Publikum grosses Vertrauen.
















