Oceana Galmarini stösst zu «SRF Dok» – tritt Mona Vetsch kürzer?
«SRF DOK» erhält mit Oceana Galmarini einen bekannten Neuzugang. Wird ihre Kollegin Mona Vetsch künftig seltener vor der Kamera stehen?

Das Wichtigste in Kürze
- Oceana Galmarini wird ab Ende Mai neue Moderatorin von «SRF DOK».
- Bisher führte Senderkollegin Mona Vetsch durch einzelne Ausgaben – auch in Zukunft?
- Zusätzlich ist Galmarini beim rätoromanischen Fernsehen RTR als Produzentin tätig.
Ende Februar verabschiedete sich Oceana Galmarini als Moderatorin von «Schweiz aktuell». Sechs Jahre lang führte die Bündnerin durch die Vorabendsendung – mal im Studio, mal mit Aussenreportagen.
Nun wartet eine neue berufliche Herausforderung auf die 33-Jährige.
Im Mai wechselt sie innerhalb der SRG zurück zum rätoromanischen Fernsehen RTR nach Chur. Dort verantwortet Galmarini künftig die Entwicklung und Produktion dokumentarischer Serien für die digitalen Kanäle. Von der Bildfläche verschwunden ist sie damit aber nicht.

Denn jetzt ist klar: Zusätzlich zu ihrer neuen Funktion stösst Oceana Galmarini als Moderatorin zur Sendereihe «SRF DOK». Dort wird sie als neues Gesicht für ausgewählte Produktionen wieder vor der Kamera stehen.
Die erste Ausgabe mit ihr wird Ende Mai über die Bildschirme flimmern. In der Sendung besucht sie mit «Einstein»-Moderator Tobias Müller (42) ein Jahr nach dem Bergsturz die Walliser Gemeinde Blatten.
Oceana Galmarini: «Grosses Privileg»
Über den neuen Job herrscht bei der Journalistin grosse Freude: «‹SRF DOK› zeigt die Vielfalt unseres Landes – deshalb gehört das Format zu meinen absoluten Lieblingssendungen. Es ist für mich ein grosses Privileg, neu Teil davon zu sein», zitiert SRF Galmarini in einer Mitteilung.
«Ich freue mich darauf, gemeinsam mit meinem Team vertieft in Themen einzutauchen, Menschen in unterschiedlichen Lebenswelten zu begegnen und ihre Geschichten sorgfältig und kritisch einzuordnen.»
Bleibt Mona Vetsch bei «SRF DOK»?
Bloss: Bisher führte ihre Kollegin Mona Vetsch (50) durch diverse Ausgaben von «SRF DOK» – tritt sie in der Folge nun kürzer?
Nein, heisst es bei SRF auf Anfrage von Nau.ch. «Oceana Galmarini ergänzt das bestehende Team. ‹SRF DOK› setzt bewusst auf mehrere Hosts.»
Die Dokumentationsreihe sei in den vergangenen Jahren schrittweise ausgebaut worden. Etwa mit Kooperationen wie «DOK x Einstein» oder «DOK x Sternstunde Philosophie». Dafür benötige der Sender zusätzliche Moderationsressourcen, die nun ausgebaut werden.

In einer solchen Kooperation war Vetsch zuletzt Anfang März zu sehen. Gemeinsam mit «Sternstunde Philosophie»-Moderator Yves Bossart (43) beleuchtete sie das Phänomen Longevity. Also das Bestreben, den Alterungsprozess zu verlangsamen und die Lebensqualität bis ins hohe Alter zu bewahren.
Biologisches Alter zu hoch
Zu Besuch in einer Longevity-Klinik liess sich die 50-Jährige mittels Blutentnahme auf ihr biologisches Alter testen. Das Ergebnis schockierte sie. Gemäss Auswertungen liegt dieses bei 56 – und damit sechs Jahre über Monas wirklichem Alter.

«Das Resultat ist glasklar: Das ist unbefriedigend», lautete Monas selbstkritisches Fazit.
Bereits zuvor hatte die Moderatorin mit Kollege Bossart über die Zahl spekuliert – und nicht allzu Positives erwartet. Denn früher habe Vetsch ihrem Körper nicht immer Sorge getragen: «Ich bin jemand, der extrem lebt, sehr viel Stress hat oder sich macht. Ernährung? Ich habe einfach gegessen, wenn es etwas zu essen gab.»
Der Rat der Ärztin? Den Alltag um den Job herum umstrukturieren und mehr zur Ruhe kommen.















