DJ Antoine bezeichnet Ex-Frau als «Teufel» – Shitstorm!
In einem Podcast packt DJ Antoine über seine Ex-Frau aus. Die Aussagen über die Mutter seines Sohnes gehen aber vielen auf Social Media zu weit.

Das Wichtigste in Kürze
- In einem Podcast rechnet DJ Antoine mit seiner Ex-Frau ab und erntet heftige Kritik.
- Er nennt die Mutter seines Sohnes einen «Teufel» und spricht von einer «Scheissehe».
- Nach seinen Aussagen haben nur wenige Mitleid – die meisten sind empört.
Heute ist DJ Antoine (51) nach eigenen Angaben «total happy» mit seiner Partnerin. Gemeinsam haben die beiden eine Tochter, die vor drei Jahren zur Welt kam.
Doch privat war der Basler Musiker, der mit bürgerlichem Namen Antoine Konrad heisst, nicht immer glücklich. Im Podcast «Spaghetti mit Ketchup und Chäs» spricht er offen über seine Ex-Frau.
Seine Aussagen sorgen für heftige Reaktionen – unter anderem, weil er sie als «Teufel» bezeichnet.
Wie bitte?
Doch von vorne: Die Beziehung begann Mitte der 1990er-Jahre in einem Zürcher Club.
Konrad lernte die Frau an einem Zigarettenautomaten kennen. «Die hat heiss ausgesehen, wir haben uns kennengelernt und dann ist das entstanden», sagt er im Podcast.
Früh habe er jedoch gemerkt, dass es nicht passe. Bereits nach drei Monaten kamen Zweifel auf. «Scheisse, das ist, glaube ich, doch nicht das Richtige», dachte er damals. Trotzdem zog er die Trennung nicht konsequent durch.
Nach der Trennung wurde Ex «per Zufall schwanger»
Er sagt rückblickend: «Ich habe viel Zeit von meinem Leben verplempert mit ihr.»
Insgesamt dauerte die Beziehung sieben Jahre. Nach der Trennung folgte kurz darauf eine unerwartete Nachricht. «Dann haben wir uns getrennt und dann ist sie per Zufall noch schwanger geworden», erzählt Konrad.
Auf Drängen seiner Familie heiratete er sie schliesslich.
Doch schon bei der Trauung im Tessin kam es zu einem schwierigen Moment: Die Braut kam zu spät. Konrad erinnert sich genau daran: «Ich habe wirklich gehofft, dass sie nicht kommt, ich habe es wirklich gehofft.»
Die Ehe hielt nur elf Monate. DJ Antoine bezeichnet sie rückblickend als eine «Scheissehe» und sagt, er hätte sie nie eingehen sollen.
Es folgte eine vierjährige «Kampfscheidung».
DJ Antoine findet Ex bis heute einen «Teufel»
Trotz allem sieht er auch etwas Positives in dieser Zeit: Sein Sohn Sebastian, heute 25 Jahre alt. «Mein Sohn war für mich immer das Heilige. Auch jetzt, ich liebe meinen Sohn über alles», sagt er.
Die Erziehung teilten sich die Ex-Partner. Von Sonntag bis Dienstag war der Sohn bei ihm. Zusätzlich verbrachte er «acht bis zehn Wochen Ferien mit ihm im Jahr».

Er habe sich bemüht, möglichst viel Zeit mit seinem Sohn zu verbringen. Die Beziehung zu Sebastian beschreibt er als sehr gut. Seine Ex-Frau hingegen beurteilt Konrad bis heute kritisch. «Aber meine Ex finde ich bis heute noch den Teufel.»
Die Konflikte seien nie ganz verschwunden. «Wenn die Kacke dampft, dampft sie immer wieder. Das ist wie ein Vulkan, der kommt immer wieder.»
Nun, da Sebastian sein Studium abgeschlossen hat, sieht Konrad für sich ein abgeschlossenes Kapitel. «Jetzt muss ich auch nichts mehr mit ihr zu tun haben», sagt er.
«Primitives Verhalten», «kein Niveau»
Die «Schweizer Illustrierte» berichtete zuerst über die Aussagen und postete den Artikel auf Facebook. Für die Worte über seine Ex-Frau erhält DJ Antoine derzeit viel Gegenwind.
Einige Reaktionen lauten etwa: «Erbärmlich», «kein Niveau» oder «nicht die hellste Kerze auf der Torte». Oder auch einfach bloss: «Ich bin geschockt.»
Eine Userin schreibt: «Was für ein primitives machoides Verhalten von ihm». Oder: «So spricht man nicht über die Mutter des Kindes!!!!!!!!»
Andere verweisen darauf, dass auch Männer verhüten können.
Auch spöttische Kommentare tauchen auf, etwa: «Per Zufall schwanger?», witzelt eine Userin mit einem Kaputt-Lach-Emoji.
Fans verteidigen DJ Antoine: «Einfach sauehrlich»
Es gibt aber auch vereinzelte Stimmen, die ihn verteidigen.

So heisst es etwa, er sei «einfach sauehrlich, kommt damit klar. Es ist seine persönliche Erfahrung, seine Meinung und nicht euer Leben. Wer sich drüber aufregt, sollte sich eher mal mit sich selbst reflektieren, dass man damit ziemlich doppelmoralisch unterwegs ist.»
Klar ist jedoch: Die überwiegende Mehrheit der Kommentare zeigt wenig Verständnis für den «Teufel»-Schimpf von DJ Antoine.















