FCB: Huggel analysiert Shaqiri-Situation vor allen Joggeli-Fans
Xherdan Shaqiri kommt beim FCB zuletzt von der Bank. Es kommt zu einer speziellen Szene im Joggeli: Vor allen Fans analysiert Beni Huggel die Shaqiri-Situation.
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Das Wichtigste in Kürze
- Vor dem Thun-Spiel war Benjamin Huggel zu Gast im Joggeli am Speaker-Mikrofon.
- Das Stadion hört zu, als der Ex-FCB-Spieler und heutige SRF-Experte spricht.
- Huggel analysiert, warum Shaqiri nur auf der Bank sitzt.
- Speziell: Direkt vor ihm macht sich Shaqiri warm und bekommt alles mit.
Vier Tore, Sow-Show, Shaqiri trifft wieder, Befreiungsschlag für Lichtsteiner, die Mannschaft jubelt mit den Fans. Heile Welt beim FCB nach dem 4:2-Sieg gegen den FC Thun.
Hand aufs Herz: Vor Anpfiff deutete nicht allzu viel darauf hin.
Unter Lichtsteiner erzielte die Basler Offensive in den ersten zwei Spielen nur ein Penalty-Tor. Als der Name des Trainers bei der Start-Aufstellung ausgerufen wird, hallen bereits laute Pfiffe durch den St. Jakob-Park.
Zudem sorgt genau diese Aufstellung für Aufsehen. Lichtsteiner setzt mehrere Stammspieler auf die Bank. Darunter Xherdan Shaqiri.

Huggel übers Joggeli-Mikrofon: «Leistungen sind nicht mehr so, wie man es erwartet»
Es kommt zu einer speziellen Situation beim Einlaufen. Die FCB-Legende Benjamin Huggel (49) ist zu Gast bei Stadion-Moderator René Häfliger (56) am Platzrand.
Auf Shaqiri angesprochen, sagt der heutige SRF-Experte übers Stadion-Mikrofon, dass der Captain bereits Ende letzter Saison nicht mehr überzeugt habe. (Video oben)
«Auch Anfang dieser Saison sind seine Leistungen nicht mehr so, wie man es von ihm erwartet. Und auch er selbst von sich erwartet.»

Dann schlussfolgert Huggel: «Ja, es ist vielleicht ein Zeichen, dass man so einen Spieler mal auf die Bank setzt. Und ihm sagt: Es braucht mehr.»
Shaqiri hört Huggel-Kritik hautnah mit
Nur wenige Meter von Huggel entfernt, auf der gleichen Platzhälfte, wärmt sich Auswechselspieler Shaqiri locker ein. Natürlich hört er jedes Wort mit.
Es gibt den einen oder anderen Blick in Richtung seines ehemaligen Team-Kollegen. Von 2009 bis 2012 standen die beiden insgesamt 100 Mal gemeinsam auf dem Platz für Rotblau.

Huggel schliesst seine Analyse zur Joker-Rolle von Xherdan Shaqiri mit dem Satz: «Aber insgesamt ist Xherdan Shaqiri für mich kein Spieler für die Bank.»
Nach einem letzten Abschluss aufs Tor läuft Shaqiri vom Feld, winkt den Fans auf der Haupttribüne zu. Er kriegt Applaus.
Der Lichtsteiner-Poker mit dem Shaqiri-Joker geht auf. Der FCB siegt mit 4:2, Der 34-Jährige kommt nach einer Stunde rein und erzielt sein erstes Saisontor.
Wie weiter mit Xherdan Shaqiri beim FCB?
Es stellt sich die Frage: Sitzt Shaqiri auch in den nächsten Spielen auf die Bank? (Hier geht's zum Pro/Contra der Nau.ch-Sportredaktion)
Lichtsteiner erklärt nach Spielschluss auf Nachfrage seinen Shaqiri-Entscheid. «Shaqiri und Otele konnten diese Woche nicht alle Trainings-Einheiten fertigmachen. Von dem her entschieden wir, dieses Risiko nicht zu gehen.»
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Zudem habe man viele neue Spieler, die alle auf einem anderen Fitnessstand seien. «Da müssen wir aufpassen und eine Mannschaft auf den Platz bringen, die alle plus-minus denselben physischen Zustand haben.»
Lichtsteiner-Karten vor Barcelona-Kracher neu gemischt
Nach dem 4:2 gegen Thun dürften die Karten um die Stammelf trotzdem etwas neu gemischt sein. Es wird spannend zu beobachten, wie die nächsten Lichtsteiner-Aufstellungen aussehen.

Am Samstag spielen die Basler in der ersten Cup-Runde gegen Courtételle. Am Sonntag folgt der Test-Kracher gegen Barcelona (Die Partie ist ausverkauft).
In der Meisterschaft geht es dann in zwei Wochen mit dem Klassiker gegen den FCZ weiter. Im letzten August-Spiel gastiert der FCB im Wankdorf bei YB.












