Denise Biellmann nach Kochshow: In echt ist es nicht so schlimm
Eiskunst? Das kann sie. Doch bei ihren Kochkünsten – da gibt es Verbesserungsbedarf. Allerdings betont Denise Biellmann jetzt: So schlimm ist es gar nicht!
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Das Wichtigste in Kürze
- Eiskunst-Star Denise Biellmann stellte in einer Sendung ihre Kochkünste unter Beweis.
- Mit dabei war auch ihre 94-jährige Mutter Heidi. Das Duo sorgte für Schmunzeln.
- Jetzt klärt Biellmann im Interview auf, wie es wirklich um ihre Fähigkeiten am Herd steht.
Auf dem Eis ist sie der Star. Doch am Kochherd? Da macht Denise Biellmann (62) eine weniger gute Figur.
Mithilfe ihrer Mutter Heidi (94) soll sie in der Sendung «Mis Mami chocht besser als dis» folgendes Gericht zaubern: Spaghetti mit Tomatensauce, dazu ein gemischter Salat. Doch so einfach das auch klingen mag, für Biellmann wird es zur echten Herausforderung.
Denn: Um das Essen zuzubereiten, hat sie nur 19 Minuten Zeit!
Die Zürcherin gibt ihr Bestes. Doch die Szenen, welche die TV-Zuschauer zu Gesicht bekommen, sind chaotisch: Denise Biellmann findet sich in der Küche nicht zurecht und wirkt überfordert. Sogar die Pfeffermühle weiss sie nicht zu bedienen.
«Ich war völlig durcheinander»
Doch steht es wirklich so schlimm um die Kochkünste von Denise Biellmann? Nau.ch hat bei der Eiskunst-Prinzessin nachgefragt.
«Ich kann besser kochen, wenn ich weiss, wo die Sachen sind», beteuert sie. Vor allem der Zeitdruck habe ihr zu schaffen gemacht. Zudem habe sie das Menü, also die Spaghetti mit der Tomatensauce, davor auch noch nie so gekocht.
«Ich habe nicht geübt», so Biellmann. «Die Zeit hat mich enorm gestresst. Ich war völlig durcheinander und bin mega ins Schleudern gekommen. Von allen Seiten wurde etwas gerufen – das hat es nicht vereinfacht.»
Im Eifer des Gefechts wusste die Eiskunstläuferin plötzlich nicht mal mehr, wie eine Pfeffermühle funktioniert. «Es war einfach so hektisch», lacht sie. Daneben sei sie aber auch etwas besorgt gewesen um ihre 94-jährige Mutter, ob es ihr nicht zu viel ist.
Denise Biellmann kocht daheim nicht selber
Denise Biellmann kann im echten Leben also durchaus kochen, sagt sie – «nach Rezept» jedenfalls. «Wenn ich koche, dann so, dass ich viel Zeit habe.» Spaghetti allerdings landen bei der 62-Jährigen nicht im Topf.
«Ich mache nie Spaghetti», erklärt sie und verrät, was sie stattdessen meistens kocht: «Curry habe ich schon mehrmals gemacht.»
Dabei handelt es sich übrigens auch um eines ihrer Lieblingsessen. «Ich mag scharfe Sachen. Oder dann ansonsten eher leichte Küche. Beispielsweise ein Birchermüesli – aber mit viel Schlagrahm», lacht Biellmann.
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Im Alltag muss sie nur selten kochen, meist übernimmt ihr Partner diesen Part. «Ich komme häufig spät nach Hause, da ich lange auf dem Eis bin. Daheim angekommen, kann ich dann nur noch an den Tisch sitzen und essen.»
Denise Biellmann gesteht, nicht wirklich der «Koch-Typ» zu sein. Alles, was mit den Händen zu tun hat, das liege ihr nicht so.
«Ich habe Tränen gelacht»
Ihren jüngsten Koch-Auftritt bei 3+ nimmt sie daher mit Humor. «Ich habe Tränen gelacht», sagt sie. Sie schaute sich die Sendung zusammen mit ihrer Mami Heidi an. «Sie hat es auch lustig gefunden», so Biellmann.

Ihrer Mutter sei gar nicht bewusst gewesen, dass sie so unterhaltsam ist. «Sie hat das nicht mit Absicht gemacht. Sie sagt einfach, was sie denkt», erzählt Denise Biellmann über ihre Mama. Sie sei schon immer so gewesen.
Biellmann hat nicht vor, nach der Show gross an ihren Kochkünsten zu feilen. Allerdings, sagt sie: Für die nächste Kochsendung würde sie sich vorbereiten. «Um zu zeigen, dass es nicht ganz so schlimm ist.»

















