Bucheli zeigt vor Abschied: So steil ist der Weg aufs «Meteo»-Dach
Vor seiner letzten Sendung am Mittwoch zeigte Thomas Bucheli den steilen Weg aufs «Meteo»-Dach auf dem SRF-Hochhaus.
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Das Wichtigste in Kürze
- Thomas Bucheli bestieg am Mittwochabend zum letzten Mal das «Meteo»-Dach von SRF.
- Kameraaufnahmen zeigen: Die Treppe, die zur Plattform führt, ist schmal und steil gebaut.
- Nach seiner letzten Wetterprognose wurde der 65-Jährige von seinem Team überrascht.
Ob wir besser den Regenschirm mitnehmen oder Sonnencreme auftragen sollen – 34 Jahre lang brachte Thomas Bucheli die Wetterprognosen in die Schweizer Stuben. Gestern Mittwoch stieg der 65-Jährige nun zum allerletzten Mal aufs «Meteo»-Dach.
Ein Arbeitsweg, der den Meteorologen einen Grossteil seiner Karriere bei SRF begleitet hat. Seit 2002 finden die meisten Ausgaben der Wettersendung unter freiem Himmel statt – auch, wenn es mal stürmisch wird. Doch davor blieb Bucheli bei seinem Abschied verschont.
«Schon noch ein wenig angespannt» – so fühlt sich der Wetterfrosch, als er von «Tagesschau»-Kamera bei seinem finalen Gang nach oben begleitet wird. «Das Wissen, dass es jetzt die allerletzte Sendung ist, das werde ich jetzt oben auf dem Dach noch verarbeiten», erklärt das langjährige «Meteo»-Aushängeschild.

Es sind seine letzten Worte vor der letzten Live-Sendung. Und spätestens jetzt wird eines deutlich: Höhenangst darf man bei diesem Job lieber zuhause lassen.
Ein Schwenker der Kamera zeigt, wie schmal und zugleich steil die Treppe gebaut ist, die zum höchsten Punkt des SRF-Hochhauses führt. Denn nach 13 Stockwerken mit dem Lift muss man die letzten Meter zu Fuss absolvieren.
Nebelmaschine und Torte zum Abschied
Oben angekommen wartete auf den Luzerner erwartungsgemäss eine grosse Überraschung.
Nach der Wetterprognose für die kommenden Tage zögerte Nachfolger Gaudenz Flury zunächst: «Wir wissen fast nicht, was dir schenken.»
Doch das Team, das sich über den Dächern vom Leutschenbach für den besonderen Moment versammelt hat, war fündig geworden – und zwar mit einer Nebelmaschine. Denn Nebel mag Bucheli bekanntlich besonders.
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Viele altbekannte Gesichter, Umarmungen, ein Transparent mit der Aufschrift «Danke, Thomas!» und sogar eine Torte verziert mit dem Décor des «Meteo»-Dachs bestimmen das Rahmenprogramm seiner letzten Ausgabe. «Mehr als 30 Jahre Wetter – du bist eine lebende Legende», würdigt «Meteo»-Chef Flury seinen Vorgänger.
Neue Aufgabe wartet bereits
Bucheli bedankt sich schliesslich für das Vertrauen, das ihm die letzten Jahrzehnte entgegengebracht wurde. Seine finalen Worte ans TV-Publikum? Das klassische «Uf Wiederseh mitenand», wie man es stets kannte.

Einfach zuhause sitzen und die Füsse hochlegen? So stellt sich der 65-Jährige seine Zukunft aber nicht wirklich vor.
Künftig wird er zu einem Teilzeitpensum bei der Swiss als Wetterinstruktor in der Pilotenausbildung tätig sein, wie er kürzlich dem «SonntagsBlick» verriet. «So komme ich wieder zu meinen Wurzeln zurück. Ein tolles Gefühl.»












