Nach «scharfem Mail»: SRF-Bucheli weist Wetter-Kritiker zurecht
Ein Zuschauer beschwert sich bei «SRF Meteo» über angekündigte Gewitter, die bei ihm ausbleiben. Thomas Bucheli reagiert noch in der Sendung.
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Das Wichtigste in Kürze
- Thomas Bucheli kontert einen Zuschauer und erklärt die regionalen Wetterunterschiede.
- Er betont, dass Gewitter lokal auftreten und Warnungen grössere Gebiete betreffen.
- Der Meteorologe warnt: Auch heute bekommt längst nicht jeder Regen ab.
Thomas Bucheli hat sich am Mittwoch in der Abendausgabe von «SRF Meteo» direkt an einen kritischen Zuschauer gewandt.
Kurz vor der Sendung habe er ein «ziemlich scharfes E-Mail» erhalten, erklärt der langjährige Meteorologe gleich zu Beginn seiner Prognose.
Der Zuschauer habe moniert, dass seit Tagen heftige Gewitter angekündigt und Warnungen ausgesprochen würden. An seinem Wohnort sei jedoch seit Wochen kein einziger Tropfen Regen gefallen.

Bucheli lässt die Kritik jedoch nicht einfach stehen.
«Wir können nichts dafür»
Etliche Menschen wären wohl dankbar gewesen, wenn sich die angekündigten Gewitter nicht direkt über ihnen entladen hätten, entgegnete der 65-Jährige. Vielerorts hätten Sturmböen, Starkregen oder Hagel Schäden angerichtet.
«So unterschiedlich kann auch das Wetter sein», sagte Bucheli. Gerade bei Gewitter seien die regionalen Unterschiede bekannt.
Dann wird er noch deutlicher: «Wir können nichts dafür.»
Die Wetterlage bleibe weiterhin ähnlich. Sogar in der Spätausgabe der Wettersendung betont Bucheli nochmal: Auch am Donnerstag werde längst nicht jedes Gebiet Regen abbekommen.
SRF-«Meteo» immer wieder in der Kritik
Für Bucheli sind kritische Rückmeldungen zum Wetter nichts Neues. Bereits im Sommer 2023 geriet das Team von «SRF Meteo» unter Beschuss. Kritiker warfen den Meteorologen damals unter anderem vor, bewusst zu hohe Temperaturen vorherzusagen.
Bucheli wies die Vorwürfe zurück. Die Vehemenz der Kritik habe ihn überrascht, sagte er damals. Auch wegen Aussagen zum Klimawandel werden Wettermoderatorinnen und Meteorologen regelmässig angegriffen.
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Erst vor wenigen Wochen stellte Bucheli in einer Sendung zudem klar, dass die Hitze in Luzern historisch aussergewöhnlich gewesen sei. Damit widersprach er jenen, die behaupteten, solche Temperaturen habe es schon immer gegeben.
Bucheli ist seit Ende Mai 2026 pensioniert, steht für «SRF Meteo» bis 26. August weiterhin vor der Kamera. Zuvor leitete er die Wetterredaktion seit 1995.












