Stadt Zürich

Zürich: ewz-Stromtarife bleiben 2027 weitgehend stabil

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In der Stadt Zürich und in Teilen Graubündens bleiben die ewz-Stromkosten 2027 weitgehend gleich. Je nach Verbrauch sinken sie leicht oder steigen minim.

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Das Fraumünster beim Rathaus in Zürich (Symbolbild) - Nau.ch / Miriam Danielsson

Für die meisten Stadtzürcher und von ewz versorgten Bündner Privathaushalte bleiben die Stromkosten 2027 weitgehend unverändert. Je nach Verbrauchsprofil können die Kosten leicht sinken oder geringfügig steigen.

Der Preis der Tarifkomponente «Energielieferung» bleibt 2027 bei allen drei Stromprodukten der Grundversorgung unverändert. Kundinnen und Kunden in der Grundversorgung der Stadt Zürich sowie in Teilen des Kantons Graubünden bezahlen die Produktionskosten des ewz-Kraftwerkparks und sind dadurch weitgehend vor Schwankungen an den Strommärkten geschützt. Damit gehört ewz weiterhin zu den günstigsten Stromanbietern der Schweiz.

Moderate Tarifanpassungen bei Netznutzung und Messung

Die Tarifkomponente «Netznutzung» deckt die Kosten für den Bau, den Betrieb und die Instandhaltung des ewz-Verteilnetzes sowie die von der Swissgrid AG weiterverrechneten Kosten des nationalen Übertragungsnetzes. Für Haushaltskundinnen und -kunden steigt der Netznutzungstarif im kommenden Jahr leicht an: Der Hochtarif steigt auf 12,60 Rp./kWh (Vorjahr: 11,92 Rp./kWh), der Niedertarif auf 6,30 Rp./kWh (Vorjahr: 5,97 Rp./kWh).

Die von Swissgrid an ewz weiterverrechneten Abgaben von heute 0,73 Rappen pro Kilowattstunde reduzieren sich um 0,18 Rp./kWh auf 0,55 Rp./kWh.

Seit diesem Jahr ist gesetzlich vorgeschrieben, die Kosten für die «Messung» als separate Tarifkomponente auf den Rechnungen in Form eines monatlichen Pauschalbetrags aufzuführen. Zuvor waren sie Bestandteil der Netznutzungskosten. Die Kosten für die Messung betragen im kommenden Tarifjahr 7.60 Franken pro Monat beziehungsweise 91.20 Franken pro Jahr (Vorjahr: 6.90 Franken bzw. 82.80 Franken).

Tarifkomponente «Kommunale und nationale Abgaben» sinkt

Die kommunalen Abgaben sinken auf 1,30 Rp./kWh. In der Stadt Zürich von 2,00 Rp./kWh und in Graubünden von 1,55 Rp./kWh. Der stärkere Rückgang in der Stadt Zürich ist darauf zurückzuführen, dass der Bau, Betrieb und die Instandhaltung der öffentlichen Beleuchtung und Uhren ab 2027 nicht mehr über die Stromrechnung finanziert werden.

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Kommentare

User #5711 (nicht angemeldet)

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