ZVV

    ZVV-Mitarbeiter fahren nur noch in der zweiten Klasse gratis

    Keystone-SDA Regional
    Keystone-SDA Regional

    Zürich,

    Die Mitarbeitenden des Zürcher Verkehrsverbundes erhalten ab 2022 kein Generalabonnement der ersten Klassen mehr - aus Kostengründen haben sie nur noch Anspruch auf freie Fahrten in der zweiten Klasse.

    zvv
    Das Logo der ZVV an einem Waggon. (Symbolbild) - Keystone

    Für einen vergleichsweise geringen Aufpreis von 500 Franken können sie aber einen Klassenwechsel vornehmen, wie der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) am Freitag in einer Mitteilung schreibt.

    Der Grund für diese Anpassung liegt im Entscheid des Bundes, des Verbandes öffentlicher Verkehr (VöV) und der Sozialpartner, die Verrechnungspreise für die «Fahrvergünstigungen für das Personal» massiv zu erhöhen.

    Für den ZVV hätte die weitere Gratisabgabe von Erst-Klass-Abos zu Mehrkosten von schätzungsweise rund 6,6 Millionen Franken im Jahr geführt. Gute und faire Anstellungsbedingungen seien für den ZVV wichtig - das seit 2008 abgegebene GA sei eine wichtige Lohnnebenleistung, hiesst es in der Mitteilung.

    Im Lichte der aktuellen finanziellen Situation - der ZVV verzeichnet wie andere Transportunternehmen coronabedingte Ausfälle - sei eine Fortführung aber nicht mehr angezeigt. Ein Wechsel zur Abgabe eines Zweit-Klass-Abos sei für die Mitarbeitenden ein spürbarer Leistungsabbau, schreibt der ZVV. Aber auch dabei blieben ihm Nettomehrkosten von rund 3,4 Millionen Franken.

    Als Kompromiss sei aber bei Wunsch der Klassenwechsel für 500 Franken möglich. Rund 1000 Franken trägt der ZVV dabei bei. Das führt gemäss Mitteilung zu weiteren Nettomehrkosten von schätzungsweise 0,9 Millionen Franken.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Archiv
    164 Interaktionen
    Dänemark
    KI
    68 Interaktionen
    Wegen KI

    MEHR ZVV

    MEHR AUS STADT ZüRICH

    GC YB Abrashi
    27 Interaktionen
    0:2 gegen YB
    ehc kloten
    Weiter Schlusslicht
    Zürich
    561 Interaktionen
    Gewaltorgie in Zürich
    FC Zürich FC Thun
    24 Interaktionen
    4:2-Sieg