Mit 460'000 Franken pro Jahr will der Zürcher Stadtrat gegen eingeschleppte invasive Problempflanzen, sogenannte Neophyten, vorgehen.
Schlieren bekämpft zusammen mit der Bevölkerung Neophyten
Schlieren bekämpft zusammen mit der Bevölkerung Neophyten. - Gemeinde Schlieren

Mit 460'000 Franken pro Jahr will der Zürcher Stadtrat gegen eingeschleppte invasive Problempflanzen, sogenannte Neophyten, vorgehen und hat dem Gemeinderat einen entsprechenden Kredit beantragt. Mit dem Geld sollen auch private Grundeigentümer entschädigt werden.

Private sollen einen Beitrag von maximal zehn Prozent der Kosten erstattet erhalten oder maximal 3500 Franken, wenn sie Neophyten bekämpfen. 350'000 Franken sollen zudem an spezialisierte gemeinnützige Vereine fliessen, wie der Zürcher Stadtrat am Mittwoch mitteilte. Ein Monitoring soll den Erfolg der Neophyten-Bekämpfung messen.

Neophyten stellten eine ernste Gefahr für die heimische Pflanzenwelt und die Gesundheit der Bevölkerung dar, heisst es in der Mitteilung weiter. Deren Bekämpfung sei darum eine städtische Daueraufgabe.

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