Volksinitiative

Volksinitiative fordert bessere Versorgung psychisch kranker Kinder

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Mit einer kantonalen Volksinitiative will die Junge Mitte Kanton Zürich die Versorgungsmöglichkeiten für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche verbessern.

Gemeindeparlament Zürich
Fahne Zürich. (Symbolbild) - Keystone

Bis zu zwölf Monate müssten Kinder und Jugendliche im Kanton Zürich auf einen ersten Termin zur Abklärung durch einen Psychiater warten, teilte die Junge Mitte Kanton Zürich am Dienstag, 3. Mai 2022, mit. Dies sei viel zu lange und begünstige chronische Krankheitsverläufe, die schwieriger zu behandeln seien.

Der Regierungsrat bewilligte zwar im vergangenen Jahr knapp acht Millionen Franken zur Verbesserung der Versorgung. Die Junge Mitte hält das aber für nicht ausreichend. Sie fordert Massnahmen, die sicherstellen, dass psychisch kranke Kinder und Jugendliche innert vier Wochen durch Fachpersonen behandelt werden. Bei ganz dringend Fällen soll die Behandlung sofort aufgenommen werden.

Einen Initiativtext hat die Partei noch nicht vorgelegt. Klar ist aber, dass das Volksbegehren in Form einer allgemeinen Anregung formuliert werden soll, um der Politik Spielraum zur Lösungsfindung zu geben. Im September soll die Unterschriftensammlung beginnen.

Die Versorgungssituation für psychisch kranke Kinder und Jugendliche war bereits vor der Corona-Pandemie angespannt und hat sich während dieser weiter verschärft. Auch im Kantonsrat sorgte das Thema bereits für Vorstösse. Das Kantonsspital Winterthur (KSW) teilte vergangene Woche mit, die Anzahl stationärer Plätze für psychisch kranke Kinder und Jugendliche von sechs auf zwölf verdoppelt zu haben.

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