SVP Winterthur reicht Wohninitiative ein – über 2000 Unterschriften
Am Dienstag, 17. Februar 2026, hat die SVP Winterthur die Volksinitiative «Ja zur Wohninitiative» eingereicht. Über 2000 Unterschriften kamen dafür zusammen.

Die SVP Winterthur hat heute die Volksinitiative «Ja zur Wohninitiative – Für eusi Stadt, für eusi Familie» bei der Stadtkanzlei eingereicht. Mit über 2000 gesammelten Unterschriften wurde die gesetzliche Hürde von 1000 Unterschriften weit übertroffen!
Dieser deutliche Zuspruch aus der Bevölkerung unterstreicht die Dringlichkeit:
Winterthurer wollen bei der Vergabe von städtisch finanziertem Wohnraum endlich Vorrang haben. In Winterthur ist die Wohnungssuche bei einer Leerstandsquote von nur noch 0,18 Prozent für fast alle zur Herkulesaufgabe geworden.
Auch wer hier verwurzelt ist oder seit Längerem hier wohnt, findet kaum mehr bezahlbaren Wohnraum.
Nerv der Bevölkerung getroffen
Gleichzeitig finanzieren die hiesigen Steuerzahler mit Millionenbeträgen vergünstigte Wohnungen. Daneben setzt die Stadt in den nächsten Jahren 120 Millionen Steuerfranken ein, um pro Jahr 120 neue Wohnungen zu bauen.
Es ist darum nicht überraschend, dass die Winterthurer die Initiative in grosser Zahl unterstützen.
«Dass wir innerhalb kürzester Zeit doppelt so viele Unterschriften wie nötig sammeln konnten, zeigt, dass wir den Nerv der Bevölkerung getroffen haben», erklärt Christian Hartmann, Präsident des Initiativkomitees. «Winterthurer möchten bei ihren eigenen, durch ihre Steuergelder finanzierten Wohnungen endlich Vorrang haben und nicht leer ausgehen.»
Bei gleicher Qualifikation: Vorrang für Winterthurer
Die Initiative setzt dort an, wo rasche Hilfe möglich ist: beim Bestand. Insgesamt rund 9300 Wohnungen (600 städtische und 8700 genossenschaftliche mit städtischer Förderung) bilden ein enormes Potenzial.
Jedes Jahr werden Hunderte dieser Wohnungen wiedervermietet – zusätzlich zu den jährlich neu entstehenden städtischen Wohnungen.
Die Kernforderung der Initiative ist simpel und fair: Bei der Neuvermietung von Wohnraum, der direkt oder indirekt (zum Beispiel durch Baurechte oder Darlehen) mit Winterthurer Steuergeldern unterstützt wird, sollen Winterthurer bei gleicher Qualifikation der Bewerbung den Vorrang erhalten.
Eckpunkte der Initiative
An erster Stelle steht der Vorrang für Winterthurer: Die lokale Bevölkerung soll bei städtisch finanzierten Wohnungen bevorzugt berücksichtigt werden.
Dem folgt das Leistungsprinzip: Vorrang soll nur bei gleicher Qualität der Bewerbung gelten; Transparenz bleibt gewährleistet.
Dazu fordert die SVP Winterthur Verbindlichkeit, das heisst vertragliche Regelungen mit Genossenschaften und Stiftungen, die von städtischen Vorteilen profitieren.
Und schliesslich setzt sie auf Kontrolle: Mehr Transparenz durch einen jährlichen Kurzbericht über den Mieterspiegel.
Für eine Linderung der Wohnungsknappheit
Die städtische Volksinitiative «Ja zur Wohninitiative – Für eusi Stadt, für eusi Familie» sorgt für eine rasch umsetzbare Linderung der Wohnungsknappheit – für eusi Stadt, für eusi Familie.
Der Stadtrat hat nun die Chance, das Anliegen unbürokratisch und zeitnah umzusetzen. Die SVP erwartet vom Stadtrat ein zügiges Vorantreiben zum Nutzen der Winterthurer Familien und Steuerzahler.










