Die Stadt Winterthur hat Koproduktionsbeiträge im Umfang von 40'000 Franken für vier Projekte vergeben, die im Theater am Gleis erarbeitet werden.
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Eien Aufnahme in einem Theater. (Symbolbild) - Keystone

Im Herbst 2020 haben die Stadt Winterthur und das Theater am Gleis gemeinsam Koproduktionsbeiträge für Theater-, Tanz- und Musikprojekte in der Saison 2021/22 ausgeschrieben. Insgesamt bewarben sich 29 Produktionen aus der ganzen Schweiz um einen Beitrag. Bei der Jurierung stand neben der Qualität der Projekte deren Bedeutung für den Produktionsort Theater am Gleis im Zentrum der Beurteilung.

Die Jury hat folgende Projekte ausgewählt:

– Projekt «Weiche Schale - Harter Kern», Groupe Nous, Zürich

– Projekt «Corals», Kollektiv Totem, Zürich

– Projekt «Deep Purple», Verein lil (life is life), Winterthur

– Projekt «Kinderaugen - Ein Familienstück», Kompanie Rotes Velo, St. Gallen

Die Projekte erhalten je einen Koproduktionsbeitrag von 10'000 Franken und zusätzliche Sach- und Dienstleistungen des Theater am Gleis (z.B. kostenlose Nutzung der Probebühne und technische Unterstützung).

Mitglieder der Jury waren:

– Corsin Gaudenz, Theaterschaffender

– Nicole Kurmann, Leiterin Bereich Kultur

– Raphael Vuilleumier, Theater am Gleis, AG Theater

– Andreas Gröber, Theater am Gleis, Theaterbüro (beratende Stimme)

– Franziska Gabriel, Projektleiterin Bereich Kultur (beratende Stimme)

Das Theater am Gleis entstand 1979 aus einem Zusammenschluss von freien Theater- und Tanzgruppen in Winterthur, die für ihre Produktionen einen Aufführungsort brauchten. Es wird von der Stadt Winterthur mit einem jährlichen Subventionsbeitrag unterstützt. Während vieler Jahre unterstützte das Theater am Gleis Gruppen, die vor Ort produzieren, mit finanziellen Beiträgen.

Mit dem seit 1. Januar 2017 gültigen Subventionsvertrag zwischen der Stadt Winterthur und dem Theater am Gleis sind diese bisher vom Theater am Gleis gewährten Koproduktionsbeiträge nicht mehr Teil der Subvention für das Theater am Gleis. Seit 2017 werden diese Beiträge im Rahmen der städtischen Projektförderung verteilt. Sie sind jedoch nach wie vor für Produktionen reserviert, die im Theater am Gleis entstehen und aufgeführt werden.

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