HC Rychenberg-Winterthur

HC Rychenberg Winterthur fordert Floorball Thurgau

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Winterthur Stadt,

Zum dritten Mal in Folge spielt der HC Rychenberg Winterthur am 21. Februar 2026 den Cupfinal und will gegen Floorball Thurgau die Überraschung schaffen.

HC Rychenberg Winterthur
Der HC Rychenberg Winterthur ist ein Schweizer Unihockeyverein aus Winterthur. Er trägt seine Heimspiele in der AXA-Arena aus. - Markus Aeschimann/ Grafik Nau.ch

Wie der HC Rychenberg Winterthur mitteilt, ist es am kommenden Samstag, 21. Februar 2026, soweit. Der HCR steht zum dritten Mal in Folge im Cupfinal. Eigentlich eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Trotzdem gelten die Winterthurer nicht unbedingt als der grosse Titelfavorit. Doch der Mannschaft scheint das ganz recht zu sein.

Die Experten aus nah und fern – auch diejenigen, welche sich aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen, vor allem in den einschlägigen Foren dafür halten – sind sich grossteils einig.

Floorball Thurgau hat sämtliche letzte Partien gegen den HCR, wenn auch teilweise knapp, gewonnen. Darum sind die Mostinder für den Cupfinal, auch aufgrund der aktuellen Tabellenlage, am kommenden Samstag, 21. Februar 2026, logischerweise der Favorit und der HCR der Aussenseiter.

Soutter sieht Druck bei Thurgau und setzt auf Cup-Erfahrung

«Mir ist diese Rollenverteilung ganz recht», so HCR-Headcoach Philippe Soutter. «Denn die Konsequenz davon ist, dass der Druck tatsächlich deutlich mehr bei Thurgau liegt.

Es ist ihre erste ganz grosse Titelchance und die schreckliche Vorstellung nach den letzten Siegen gegen uns nun ausgerechnet in diesem Spiel zu verlieren ist ganz sicher nicht so leicht aus ihren Köpfen zu kriegen.

Wir wissen wie man Cup gewinnt, das hilft» so Soutter, der gegen Ende 2003 selbst die Thurgauer trainierte, das Team vor dem drohenden Abstieg in die zweite Liga bewahrte und ein Jahr später dann mit FBTG in die NL-B aufstieg.

HCR zwischen Aufschwung und Rückschlägen

Das HCR-Schiffchen segelte in dieser Saison bekanntlich auch durch unruhige Gewässer. Nach dem Trainerwechsel Ende Oktober 2025 lag man ausserhalb der Top-4 der Tabelle und hat dann in der Folge den Sprung in die obersten Positionen nie mehr ganz geschafft.

«Ich würde die Saison seit November und meinem Amtsantritt in drei Phasen unterteilen. Im November hat es noch an Stabilität gefehlt, was uns mindest vier leichtfertige Punktverluste gekostet hat. Der Dezember war dann sehr in Ordnung mit zwölf von 15 Punkten, teilweise auch aus Nachtragsspielen», so der 63-jährige Coach.

«Im Januar haben wir uns dann wieder etwas schwer getan, vor allem auch gegen Teams, die ums Überleben kämpften. Da hatten auch viele Spitzenteams Mühe, aber wir haben da zuviele Punkte eingebüsst. Ich denke da beispielsweise an die ärgerliche Heimniederlage gegen GC eine Woche nach dem deutlichen Halbfinalsieg im Cup.»

Optimismus vor Final und Playoffs

Für den Cupfinal und dann die Play-Offs ist Soutter trotzdem optimistisch. Wenn es dem Team gelingen würde die in dieser Saison gesammelten Erfahrungen – egal ob positive oder eher negative – zu filtrieren und daraus zu fokussieren, dann würde dieser Rucksack ganz sicher für die anstehenden Aufgaben helfen.

«Wenn ich – so objektiv wie möglich bewertet – auf ein Team wetten müsste, würde ich ehrlicherweise eher auf den HCR setzen. Allerdings bin ich kein finnischer Unihockeyspieler und werde deshalb natürlich keine Wetten abgeben.»

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