HC Rychenberg scheitert an Effizienz der Tigers
Der HC Rychenberg verliert auswärts gegen die Tigers Langnau 4:10. Eine kurze Schwächephase im ersten Drittel entscheidet die Partie früh.

Wie der HC Rychenberg mitteilt, verliert das Team zum zweiten Mal in Serie gegen ein Berner Team deutlich. Sechs schwache Minuten am Ende des Startdrittels und fünf Gegentore leiten die 4:10-Auswärtsniederlage gegen Langnau ein.
Der HC Rychenberg blickte bei seinem Auswärtsspiel in Biglen mit einem Auge auf das Cup-Halbfinale vom Sonntag. Um für dieses möglich viel Energie zu sparen, wollte er gegen den Tabellenzweiten Langnau haushälterisch mit dieser umgehen und verteilte die Einsätze zu diesem Zweck auf vier statt wie gewohnt auf drei Linien.
Als erste nahm die nominell erste Formation um Oskar Weissbach für ein Drittel Platz auf der Bank. Die unkonventionelle Rechnung schien aufzugehen.
Winterthur verliert defensive Ordnung
Zwar erzeugte Langnau in den ersten zwanzig Minuten dank seiner Lauf- und Zweikampfstärke mehr Druck aufs Tor und kreierte auch mehr aussichtsreiche Chancen, doch hielten die Winterthurer und mit ihnen ihre sechs Junioren zunächst erfolgreich dagegen.
In der 14. Minute war es dann im Gefolge eines Rychenberger Schnitzers im Aufbau aber doch soweit mit der Führung der Emmentaler. Die Entstehung war ärgerlich aus Winterthurer Sicht.
Unerquicklich war aber vor allem, dass sie im Nachspann ihre defensive Struktur verloren und vorübergehend an den in der Region produzierten Käse erinnerten. Das Heimteam nutzte die Gunst der Stunde, indem es noch vor der ersten Pause mit formvollendeter Effizienz vier weitere Tore hinzufügte und damit eine Vorentscheidung herbeiführte.
HCR stabilisiert Defensive, bleibt aber chancenlos
Von diesem Vorsprung zehrten die Emmentaler in den restlichen vierzig Minuten. Der HCR präsentierte sich ab dem Mitteldrittel defensiv wieder stabiler und liess aus dem Spiel heraus nur noch wenig zu.
Langnau schaffte es fast ausnahmslos nur noch im schnellen Gegenstoss, für Torgefahr zu sorgen. Anders der HCR.
Besonders im zweiten Abschnitt gelang es ihm wiederholt, sich durch die Reihen zu spielen, verpasste es aber mangels Präzision im Abschluss, daraus einen angemessenen Nutzen zu ziehen.
Näher als bis auf drei Tore (34.) kam er nicht heran, und am Ende resultierte eine (allzu) deutliche 4:10-Niederlage. Es ist zu hoffen, dass wenigstens die Energierechnung aufgehen wird.









