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Mehr Steuern in Zuzwil trotz tieferer Firmenabgaben

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Wil,

Zuzwil verzeichnet 2025 höhere Steuereinnahmen: Natürliche Personen zahlten mehr, Unternehmenssteuern sanken, Grundstücksteuern legten stark zu.

Blick auf die Gemeinde Zuzwil (SG).
Blick auf die Gemeinde Zuzwil (SG). - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Gemeinde Zuzwil SG mitteilt, Im vergangenen Jahr betrug der Steuerfuss in Zuzwil 77 Prozent. Die Einzelpersonen (natürliche Personen) bezahlten für das Jahr 2025 rund 13,28 Millionen Franken an Einkommens- und Vermögenssteuern.

Das sind 5,9 Prozent mehr Steuern als im Jahr 2024. Im Vergleich zu den effektiven Steuereinnahmen gegenüber dem Vorjahr 2024 sind im Rechnungsjahr 2025 insgesamt rund 744'000 Franken mehr eingegangen.

Unternehmenssteuern

Deutlich unter dem Vorjahresergebnis sind die Steuern der Zuzwiler Unternehmen (juristische Personen) von 1,09 Millionen Franken. Diese verzeichnen gegenüber dem Vorjahresergebnis ein Minus von knapp fünf Prozent oder gegenüber dem Budget minus 9,4 Prozent.

Nebensteuern

Der Grundstücksmarkt ist immer noch in einem Höhenflug. Die Grundstückgewinnsteuern von insgesamt 1'489'300 Franken liegen rund 75 Prozent über dem budgetierten Betrag.

Gegenüber dem Vorjahr sind rund 753'400 Franken mehr eingegangen. Ebenfalls mehr als geplant gingen bei den Handänderungssteuern ein, nämlich 657'100 Franken.

Das sind 107'000 Franken mehr als prognostiziert. Der Ertrag aus den Grundsteuern von 698'100 Franken entspricht den Erwartungen. Bei den Quellen- und Grenzgängersteuern gingen im Jahr 2025 155'500 Franken ein, mehr als die Hälfte weniger als angenommen.

Der Veranlagungsstand der Steuerperiode 2024 liegt derzeit bei fast 87 Prozent und damit über dem kantonalen Durchschnitt von knapp 83 Prozent. Von den Steuererklärungen der Jahre 2022 und 2023 sind in Zuzwil bis heute über 98 Prozent veranlagt.

Dank an die Steuerpflichtigen

Im vergangenen Jahr bezahlten die Steuerpflichtigen rund 27'200 Franken Verzugs- und Vergütungszinsen. Die Gemeinde leistete 53'500 Franken Ausgleichs- und Vergütungszinsen.

Die Steuerausstände belaufen sich per Ende 2025 auf 10,4 Prozent, im Vergleich zum kantonalen Wert von 13,7 Prozent ein guter Wert. Steuersekretär Ralph Gmür dankt: «Fast alle Zuzwiler Steuerpflichtigen bezahlen die Rechnungen pünktlich. Vielen Dank dafür, das Steueramt schätzt dies sehr.»

Im Vergleich

Das kantonale Steueramt publizierte die Kennzahlen zum Steuerwesen. Diese geben Auskunft über die Entwicklung der einfachen Steuer sowie über die Steuerkraft von natürlichen und juristischen Personen.

Sie ermöglichen einen Vergleich mit dem kantonalen Mittel. Zuzwil steht diesbezüglich weiterhin gut da.

Gute Rücklage

Die Abrechnung der Steuereinnahmen ist ein erster Gradmesser für den Rechnungsabschluss der Gemeinde. Budgetiert war ein Defizit von über 1,696 Millionen Franken.

Das dürfte so nicht eintreten, weil auch einige geplante Projekte aus verschiedenen Gründen noch nicht ausgeführt werden konnten. Somit wird die finanzielle Ausgangslage für die Gemeinde verbessert. Das ist erfreulich, die Investitionen dürften in den kommenden Jahren weiterhin steigen.

Steuerstatistik

In Zuzwil verfügen rund 13 Prozent der Einwohner über ein steuerbares Vermögen von mehr als eine Million Franken. Diese leisten einen Anteil von mehr als drei Vierteln an die Vermögenssteuern.

Dem gegenüber stehen rund 41 Prozent der Bevölkerung, welche über gar kein Vermögen verfügen. Rund 19 Prozent der Steuerpflichtigen verfügen über ein steuerbares Einkommen von über 100'000 Franken. Sie bezahlen fast 60 Prozent der Einkommensteuern.

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