Torflaute und Pech: HC Thurgau bleibt erneut ohne Punkte
Trotz guter Ansätze unterliegt der HC Thurgau dem EHC Olten mit 0:3 und bleibt auch im dritten Spiel in Folge ohne eigenen Treffer.

Wie der HC Thurgau mitteilt, gelingt dem Team auch im Heimspiel gegen den EHC Olten kein Befreiungsschlag. Das Spiel war bereits im ersten Drittel nach einem Oltener Doppelschlag in die falschen Bahnen gelenkt. Nach der bitteren Cup-Pleite von Sierre hatte das Team von Anders Olsson neun Tage Zeit, um sich zu erholen und das Visier für die nächsten Spiele neu zu stellen.
Man merkte dem HCT an, dass er sich viel vorgenommen hatte für diese wichtige Partie gegen den EHC Olten. Bereits in den ersten Minuten hatte der HCT durch Truog und Ljunggren grösste Möglichkeiten inklusive Lattentreffer, um den wichtigen Führungstreffer zu markieren. Zugegebenermassen hatte auch Olten solche und die Solothurner zeigten sich in der neunten Minute im ersten Powerplay des Spiels kaltblütiger.
Es war Guillaume Asselin, welcher die Scheibe über die Linie drückte. Der HCT verlor danach zwar nicht den Mut, aber teilweise etwas den Kopf. Nach einem unnötigen Vorstoss und Puckverlust eines HCT-Verteidigers konterte Olten eiskalt, Hawryluk spielte auf Horansky und dieser traf zum 2:0.
Für den HCT schaute am Ende nur noch ein zweiter Lattentreffer heraus. Zum Unvermögen kommt dann manchmal halt auch noch Pech dazu und beim EHC Olten stand mit Luis Janett ein Torhüter im Kasten, der seinen Job auch noch sehr gut machte.
Pfosten, Unterzahl, Gegentor
Im zweiten Drittel folgte zuerst noch der nächste Metalltreffer durch einen Pfostenschuss von Fabio Murer. Anschliessend musste sich der HCT fast zwei Minuten in doppelter Unterzahl behaupten, eine Aufgabe, welche die Thurgauer sehr stark meisterten.
Es war dann bereits in der 45. Minute als der HCT wieder in einfacher Unterzahl agierte und es dem Gegner zu einfach machte, um durch Chèvre auf 3:0 zu erhöhen. Auch die längere Spielpause hat leider nicht den erhofften Effekt gebracht, dem HCT gelang in den letzten 200 Minuten Eishockey gerade mal ein Treffer.
Eine Blockade, die trotz teils guter Ansätze im heutigen Spiel langsam aber sicher beängstigende Züge annimmt. Wie die Thurgauer da rausfinden? Team und Coaching-Staff sind gefordert Lösungen zu finden. Am besten bereits bis Sonntagabend, 18. Januar 2026, und dem Auswärtsspiel in Sierre.








