Drei Tore, kein Gegentreffer: HC Thurgau siegt souverän

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Weinfelden,

In einem lange ausgeglichenen Spiel setzt sich der HC Thurgau gegen den EHC Chur mit 3:0 durch und feiert einen gelungenen Jahresauftakt.

HC Thurgau
Der HC Thurgau ist ein Schweizer Eishockeyclub aus Weinfelden im Kanton Thurgau. Der Club trägt seine Heimspiele in der Eishalle Güttingersreuti aus. - HC Thurgau/ Grafik Nau.ch

Wie der HC Thurgau berichtet, gewinnt das Team gegen den EHC Chur klar mit 3:0, auch wenn das Spiel lange ausgeglichen war. Das Spiel in die richtige Bahnen lenkte Daniel Ljunggren mit dem 1:0 in der 20. Minute. Anschliessend trafen auch Backman und Münger für den HCT.

Nach zwei Niederlagen zum Jahresabschluss 2025 wurde vom HCT eine Reaktion gefordert. Hilfreich dazu kam, dass mit Daniel Ljunggren, Cédric Hächler und Livio Truog drei Leistungsträger zurück ins Lineup kehren konnten.

Vor dem Spiel wurde eine Trauerminute für die Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana abgehalten. Der gesamte HC Thurgau drückt allen Betroffenen sein herzliches Beileid aus und wünscht für die schwierige Zeit ganz viel Kraft.

Von Burg hält den HCT im Spiel

Der Start ins Spiel der Thurgauer war danach gehemmt und es dauerte bis in die 12. Spielminute, bis das Heimteam eine erste nennenswerte Torchance durch Daniel Ljunggren hatte. Chur dagegen kam immer wieder zu Abschlüssen und es brauchte einen bestens aufgelegten Christof von Burg, um die 0 zu halten.

In der Schlussminute des Startdrittels war es der beste Thurgauer Feldspieler auf dem Platz – Daniel Ljunggren, der einen Konter lief, nicht den Pass suchte, sondern den Abschluss.

Sein erster Versuch wurde von Martin Neckar noch pariert, im Nachschuss war der Schwede allerdings erfolgreich! Eine schmeichelhafte Führung für die Leuen, welche hoffentlich Mumm für eine stärkere Fortsetzung des Spiels gab.

Fünf Minuten Überzahl ohne Ertrag

Der Mittelabschnitt begann mit einem Knaller. Leider nicht einem der gewünschten Sorte. Kai Münger blieb nach einem Check von Nik Petrovic lange liegen, konnte anschliessend zum Glück aber weiter machen.

Petrovic musste mit 5+ Spieldauer unter die Dusche, der HCT offenbarte während der gesamten Überzahl aber höchstens die aktuelle Powerplay-Schwäche. Kein Treffer, ja kaum eine gefährliche Chance war das Resultat.

Kurz darauf war Münger zurück und spielte mit einem feinen Pass Victor Backman frei. Dieser hängte die Scheibe in der 31. Minute mit einem schönen Handgelenkschuss zum 2:0 ins Netz.

Danach kam auch Chur zu Überzahlmöglichkeiten, die Bündner spielten das Powerplay insgesamt besser, blieben aber immer wieder an HCT-Keeper von Burg hängen.

Von Burg krönt sich mit dem Shutout

Die Entscheidung in dieser Partie markierte in der 46. Minute einer der auffälligsten Spieler an diesem Abend. Kai Münger verwertete nach Vorarbeit von Fabio Murer zum dritten Treffer.

Danach kam wohl auch zum Tragen, dass Chur am Abend zuvor bereits ein Spiel in den Beinen hatte, der HCT jedoch noch frisch antreten konnte. Ernsthaft in Gefahr geriet der Heimsieg nicht mehr und Christof von Burg konnte seinen verdienten Shutout feiern.

Nun stehen für den HCT drei Auswärtsspiele innert fünf Tagen an. Zuerst morgen Sonntag in Küsnacht und am Dienstag in La Chaux-de-Fonds zwei Ligaspiele, bevor am Donnerstagabend der Cup-Halbfinalkrimi in Sierre steigt.

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