HC Thurgau holt Heimsrecht mit Sieg beim EHC Arosa

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Weinfelden,

Dank des späten Treffers von Dominik Binias gewinnt der HC Thurgau beim EHC Arosa mit 2:1 und sichert sich das Heimrecht in den Playoff-Viertelfinals.

HC Thurgau
Der HC Thurgau ist ein Schweizer Eishockeyclub aus Weinfelden im Kanton Thurgau. Der Club trägt seine Heimspiele in der Eishalle Güttingersreuti aus. - HC Thurgau/ Grafik Nau.ch

Wie der EHC Weinfelden mitteilt, war das Erarbeiten des Sieges in Arosa wohl noch mühsamer als die Fahrt durch den vielen Schnee ins Bündner Bergdorf. Am Ende sichert Dominik Binias in der 58. Minute dem HCT wichtige drei Punkte und damit das Playoff-Heimrecht.

Es gab wohl niemandem im HCT-Lager, der in diesem Auswärtsspiel nicht drei Punkte erwartete. Es gab wohl ebenfalls niemanden auf Thurgauer Seite, der ob dieses Spiels in Arosa Freudensprünge machte. Doch wie sagt man so schön: «Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss.»

Am Ende des Abends resultierten drei Punkte für den HCT. Wie diese zustande kamen, interessiert spätestens, wenn der nächste Puck eingeworfen wird, niemanden mehr. Der HCT sichert sich mit diesen Zählern zwar noch nicht definitiv, aber doch so gut wie sicher das Heimrecht in den Playoff-Viertelfinals.

Schneller trifft im Powerplay zum wichtigen Ausgleich

Vor 869 Fans und Skiferiengästen in Arosa boten die Teams zwar einiges an Chancen auf beiden Seiten, von hochklassigem Eishockey war man aber doch ein ganzes Stückchen entfernt.

Sehenswert sicherlich der Pass von Bukarts auf Bleiker, der in der 14. Minute allein auf Croce losziehen konnte. Dieser schob gekonnt zwischen den Beinen des HCT-Keepers ein und erzielte damit die nicht unverdiente Führung des Heimteams, welche bis zur Spielhälfte Stand hielt.

Der HCT brauchte vier Anläufe in Überzahl, um den wichtigen Ausgleich zu erzielen. Eric Schneller erlöste die HCT-Fans in der 31. Minute mit dem wichtigen 1:1-Ausgleichstreffer. Wer darauf auf die schnelle HCT-Führung hoffte wurde enttäuscht. Durch Bedolla, Rubin oder Jabola Prada hatte eher Arosa die erneute Führung auf dem Stock.

Spätes Tor sichert Thurgau das Heimrecht

Das Auslassen von Powerplay-Chancen ging im Schlussabschnitt dann munter weiter. Als Ausrede darf auch nicht gelten, dass Adam Rundqvist, der zuletzt an der blauen Linie die Fäden zog heute krankheitshalber fehlte.

Dasselbe galt für Alessandro Villa. Am Ende ging es rassig einer Verlängerung entgegen. Bis in der 58. Minute Dominik Binias doch noch den zweiten HCT-Treffer über die Linie stocherte. Die aufopferungsvoll kämpfenden Arosa-Spieler konnten einem fast leidtun. Sie hätten an diesem Abend einen Punkt verdient gehabt.

Am Ende gewinnt der HCT glücklich und sichert sich damit das Heimrecht in den Playoff-Viertelfinals. Dies darum, weil es rechnerisch nicht mehr möglich ist, dass Basel, Visp und La Chaux-de-Fonds die Thurgauer überholen. Wer ab Dienstag, 24. Februar 2026, Gegner des HCT im Viertelfinale wird, ist aber frühestens nach der Partie am Donnerstag, 19. Febraur 2026, klar.

In die Agenda eintragen können sich alle HCT-Fans aber schon mal den Dienstag, 24. Februar, sowie Sonntag, 1. März 2026. An diesen Daten finden definitiv zwei Playoff-Heimspiele in der Gütti statt.

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