Wie der SG Wädenswil/Horgen mitteilt, gewannen sie das Spiel gegen SG Yellow/Pfadi Espoirs mit einem klaren 24:13.
Die SG Wädenswil/Horgen-Bank bejubelt den Sieg. - Horgen
Die SG Wädenswil/Horgen-Bank bejubelt den Sieg. - Horgen - Andreas Schnelli, SGHW
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Stevan Kurbalija, der Trainer der Gäste, war schon nach 14 Minuten gezwungen, eine Auszeit in Anspruch zu nehmen. Sein Team lag mit 0:5 zurück und kam auch zu keinen nennenswerten Chancen.

Ohne Rückraumschützen auch nicht sehr einfach. Er versuchte, seinen Spielern Dampf zu machen und Lösungen zu zeigen. Kurzzeitig nützte der Weckruf, denn auch die Seebuben glänzten zu Spielbeginn eher durch Fehlwürfe und Holztreffer. Die Aufholjagd dauerte aber nur kurz, bis zur 23. Minute. Nach dem gehaltenen Siebenmeter von Yves Imhof gegen Lioi und mit fortdauernder Spielzeit kam die Überlegenheit der Gastgeber immer mehr zum Tragen.

Oleksii Shcherbak, der neue Rückraumschütze der SG, erzielte in der 25. Minute mittels Strafwurf seinen zweiten, und kurz vor der Pause seinen dritten Treffer zum 10:6 und 11:7. Trainer Predrag Milicic ist es offenbar gelungen, seinen neuen Schützling optimal ins Team einzubauen; und wie erhofft, ist er mit seiner Körpergrösse auch in der Deckung ein Glücksgriff.

Jonas Steiner Player of the Match

Mit Anpfiff der zweiten Spielhälfte, angeführt von Spielmacher Simon Gantner, kam die Souveränität der letzten Saison wieder zurück. Spätestens nach dem Doppelpack von Simon Kälin vom linken Flügel zum 16: 8 war der Widerstand gebrochen. Dass die Yellow/Pfadi Nachwuchsspieler nur 13 Treffer erzielen würden, daran waren aber auch die beiden SG Wädi/Horgen Hüter mitschuldig.

Nicht zu Unrecht wurde Jonas Steiner am Ende zum Player of the Match gewählt. Erwähnenswert sind auch die sechs sehenswerten Treffer der beiden Linksaussen Kählin und Schuler sowie die sechs Treffer des Ukrainers Shcherbak beim seinem Einstand im Team von Wädi/Horgen.

Als schlechter Verlierer erwies sich am Ende Gasttrainer Kurbalija, welcher schon während des Spiels nicht mit Kritik an den Unparteiischen sparte und sich die rote Karte wegen einiger unschöner Worte einhandelte.

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