Kantonaler Sparstift stoppt neues Radwegprojekt
Das Zehn-Millionen-Projekt zwischen Hombrechtikon und Uerikon ist vom Tisch. Der Kanton hat den kombinierten Rad- und Fussweg bis auf Weiteres verschoben.

Wie die Gemeinde Hombrechtikon berichtet, hat der Kanton zwischen Hombrechtikon und dem Stäfner Ortsteil Uerikon entlang der Ueriker- und Ritterhausstrasse für rund zehn Millionen Franken den Bau eines kombinierten Rad-/Fusswegs geplant. Aufgrund der finanzpolitischen Lage des Staatshaushalts hat das kantonale Tiefbauamt nun entschieden, das Projekt bis auf weiteres zu verschieben.
Das Vorprojekt lag im Februar 2022 gemäss § 12/13 des Strassengesetzes öffentlich auf. Dabei gingen zahlreiche Einwendungen ein. Die Inhalte dieser Einwendungen deuten darauf hin, dass das Projekt auf grösseren Widerstand stösst.
Projekte müssen priorisiert werden
Unabhängig davon sind in der Baudirektion aufgrund der aktuellen finanzpolitischen Lage des Staatshaushalts sämtliche projektierten Tiefbauprojekte einer Überprüfung unterzogen worden.
Es ist beurteilt worden, ob das Projekt eine reelle Chance aufweist, um in den KEF (konsolidierter Entwicklungs- und Finanzplan) aufgenommen zu werden. Die Kriterien zur Aufnahme in den KEF wurden durch den Regierungsrat festgelegt (RRB 28/2025) und gelten für alle kantonalen Investitionsprojekte von über vier Millionen Franken.
Die Überprüfung des Radwegprojekts zwischen Uerikon und Hombrechtikon ergab, dass es die Kriterien nicht erfüllt, um in den KEF 2026–2029 aufgenommen zu werden. Deshalb ist die weitere Projektierung vorübergehend gestoppt worden. Wann das Projekt umgesetzt wird, ist zum heutigen Zeitpunkt offen.









