Hombrechtikon

Seeweidsee erhält wieder artenreiche Feuchtwiesen

Gemeinde Hombrechtikon
Gemeinde Hombrechtikon

Stäfa,

Die Fachstelle Naturschutz wertet den Seeweidsee in Hombrechtikon ökologisch auf. Mit neuen Flachgewässern und Feuchtwiesen entstehen wertvolle Lebensräume.

Kiebitz Moore
Der etwa taubengrosse Kiebitz liebt Feuchtwiesen und Moore. - dpa

In den kommenden Wochen setzt die Fachstelle Naturschutz in Hombrechtikon verschiedene Massnahmen um, um das ehemalige Feuchtgebiet beim Seeweidsee ökologisch aufzuwerten, teilt die Gemeinde Hombrechtikon mit.

So entstehen bessere Lebensräume für viele Tiere und Pflanzen, darunter auch gefährdete Arten. Solche artenreichen Gebiete sind nicht nur wichtig für die Natur, sondern kommen auch uns Menschen zugute.

Der Seeweidsee ist Teil einer national bedeutenden Moorlandschaft. Das Gebiet wurde früher für den Torfabbau genutzt. Später wurden die Flächen landwirtschaftlich bewirtschaftet und entwässert. Dadurch sind die Böden bis heute zu nährstoffreich und zu trocken, sodass sich nur wenige seltene Tier- und Pflanzenarten ansiedeln konnten.

Neue Lebensräume entstehen

Damit sich das ändert, werden östlich des Seeweidsees auf ausgewählten Flächen der nährstoffreiche Oberboden entfernt und Drainagen verschlossen. So bleiben die Böden wieder dauerhaft feucht. Zusätzlich entstehen flache Mulden mit kleinen Gewässern.

Anschliessend werden die Flächen mit regionalem Saatgut und Schnittgut von artenreichen Feucht- und Magerwiesen begrünt. So entwickeln sich wertvolle Lebensräume für viele Tiere und Pflanzen.

Die Bauarbeiten haben am Montag, 13. Juli 2026 begonnen und dauern voraussichtlich rund zwei Monate.

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