Die St. Galler SP hat in einem Communiqué auf das Regierungsprojekt für einen besseren Schutz der Gewässer reagiert und Forderungen formuliert.
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Gewässerschutz ist ein wichtiges Thema in Sankt Gallen. - Pixabay

Die St. Galler SP hat in einem Communiqué auf das am Montag, 20. Juni 2022, vorgestellte Regierungsprojekt für einen besseren Schutz der Gewässer reagiert. Verlangt werden zusätzliche Kontrollen und mehr Personal.

Für die SP stehe fest: Es brauche mehr Kontrollen und dafür auch die notwendigen Personalressourcen, heisst in einer am Montagnachmittag verschickten Mitteilung. Dafür müssten die entsprechenden Mittel vom Kantonsrat zur Verfügung gestellt werden. «Tut er dies nicht, so spart der Kanton zwar kurzfristig.»

Die längerfristigen Konsequenzen mit drohenden Verschmutzungen von Gewässern und Grundwasser kämen aber weit teurer zu stehen.

Die St. Galler Regierung hatte am Montagmittag, 20. Juni 2022, ein Projekt vorgestellt, mit dem sie den Schutz der Gewässer verbessern will. Auslöser war ein Vorfall, der im März bekannt wurde: Vom Gelände einer Firma in Goldach war giftiger Löschschaum in den Bodensee gelangt.

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