Solothurn

    Solothurn: Die Polizei warnt vor «falschen Handwerkern»

    In Solothurn haben sich in den letzten Tagen mehrere Personen bei der Polizei gemeldet, welche zu Hause von sogenannten «falschen Handwerkern» bestohlen wurden.

    Als «falsche Handwerker» verschaffen sich meist zwei Trickdiebe unter dem Vorwand, eine Arbeit ausführen zu müssen, Zutritt zu Wohnungen und Häusern. (Symbolbild)
    Als «falsche Handwerker» verschaffen sich meist zwei Trickdiebe unter dem Vorwand, eine Arbeit ausführen zu müssen, Zutritt zu Wohnungen und Häusern. (Symbolbild) - Keystone/GAETAN BALLY

    In den letzten Tagen haben sich im Kanton Solothurn mehrere Personen bei der Polizei gemeldet, die von sogenannten «falschen Handwerkern» zu Hause aufgesucht und teilweise bestohlen wurden. Dabei verschafften sich meist zwei Trickdiebe, unter dem Vorwand als Handwerker einen Auftrag ausführen zu müssen, Zutritt in Wohnungen und Häuser.

    Konkret wurden mehrere Fälle registriert, bei denen mutmassliche Trickdiebe vorgaben, die Heizung oder Stromanschlüsse kontrollieren zu müssen. Anschliessend wurden die potentiellen Opfer innerhalb der Wohnung von einem der «falschen Handwerker» in ein Gespräch verwickelt, um die Person abzulenken.

    Währenddessen wurde in der Regel durch den zweiten Trickdieb die Wohnung nach Wertgegenständen und Bargeld durchsucht. Der Diebstahl wurde oft erst später durch die Opfer festgestellt.

    Wie kann ich mich vor Trickdiebstahl zu Hause schützen?

    Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von Ihrer Hausverwaltung angekündigt wurden.

    Benützen Sie Gegensprechanlagen, Spione oder schauen Sie aus dem Fenster, wenn es klingelt. So finden Sie heraus, wer vor der Tür ist, ohne diese zu öffnen.

    Ein gesundes Misstrauen schadet nie – hören Sie auf Ihr Bauchgefühl! Weisen Sie verdächtige Personen konsequent ab.

    Lassen Sie grundsätzlich keine unbekannten Personen in Ihr Haus, beziehungsweise in Ihre Wohnung

    Melden Sie unklare Situationen oder verdächtige Beobachtungen im Zweifelsfall unverzüglich der Polizei über 117.

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    Kommentare

    User #2608 (nicht angemeldet)

    Wieso beseitigt man sowas nicht?

    User #1635 (nicht angemeldet)

    Fachkräftemangel auch bei den Kriminellen? Kann doch nicht wahr sein...

    Weiterlesen

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