Biberist

Recycling – Sammeln von Haushaltkunststoff lohnt sich

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Solothurn,

2025 wurden in Biberist 4844 Kilogramm Haushaltkunststoffe gesammelt und recycelt. Die Sammlung spart Rohstoffe, Erdöl und über 13 Tonnen CO₂ ein.

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Verpackungen, Flaschen, Folien – Kunststoff ist im Haushalt allgegenwärtig, schreibt die Gemeinde Biberist. Nach Gebrauch sollte er aber nicht einfach weggeworfen werden, da viele der Materialen wieder verwertbar sind.

Die Einwohnergemeinde Biberist hat mit den Sammelsäcken von Bring Plastic Back im Jahr 2025 die stolze Zahl von total 4844 Kilogramm Haushaltkunststoff gesammelt und so dem Recycling zugeführt.

In der Region bietet der Neuenschwander AG in Lohn-Ammannsegg in Zusammenarbeit mit mehreren Gemeinden die Möglichkeit, Haushaltkunststoffe in den kostenpflichtigen Sammelsäcken Bring Plastic Back von sammelsack.ch zu sammeln.

Gemeinsamer Beitrag zum Recycling

Dies verringert nicht nur den Hauskehricht, sondern reduziert auch den Ressourcenverbrauch und den CO2-Ausstoss. Insgesamt wurden im 2025 über die Neuenschwander AG 128006 Kilogramm Haushaltkunststoffe gesammelt.

Davon wurden alleine in der Einwohnergemeinde Biberist 4'844 Kilogramm Kunststoffe gesammelt und dem Recycling zugeführt. Dies ist eine beachtliche Menge und zeigt, dass sich auch das Sammeln der vermeintlich kleinen Haushaltsanteile lohnt.

Kunststoff wiederverwertet statt vernichtet

Das Sammelsystem ist nach den strengen Anforderungen des Verbands Schweizer Plastic Recycler zertifiziert. Die Zertifizierung beinhaltet ein komplettes und regelmässiges Stofffluss-Monitoring nach der Methode der EMPA. Sies garantiert, dass aus dem Plastikabfall auf sinnvolle Weise neue Rohstoffe gewonnen werden.

Die Kunststoffsammlung der Einwohnergemeinde Biberist ersetzte 2025 im stofflichen Recycling 2422 Kilogramm Neumaterial, was 7266 Liter Erdöl einsparte. Das daraus gewonnene Regranulat reicht zum Beispiel für die Herstellung von 1892 Meter Kabelschutzrohren.

Die nicht recyclebaren Mischkunststoffe wurden der Zementindustrie als Ersatzbrennstoff zugeführt und ersetzten so 2420 Kilogramm Stein- oder Braunkohle. Gegenüber der thermischen Verwertung in einer Kehrichtverwertungsanlage konnten 13'709 Kilogramm CO2-Emissionen eingespart werden. Diese Einsparung entspricht einer Autofahrt mit einem Mittelklassewagen von 105'515 Kilometer.

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