Mittelschulgesetz: FDP Schwyz will Volksmeinung abwarten

    Nicola Wittwer
    Nicola Wittwer

    Schwyz,

    Die FDP Schwyz hat sich zur Teilrevision des Mittelschulgesetzes geäussert. Es gäbe klaren Handlungsbedarf.

    marlene müller
    FDP-Kantonalpräsidentin Marlene Müller nimmt im Namen ihrer Partei Stellung zur geplanten Teilrevision des Mittelschulgesetzes. - zVg

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die FDP Schwyz hat sich zur Revision des Mittelschulgesetzes geäussert.
    • Es bestünde klar Handlungsbedarf, jedoch gibt es auch Bedenken.

    Bezüglich der Teilrevision des Mittelschulgesetzes im Kanton Schwyz gäbe es klar Handlungsbedarf, meint FDP-Kantonalpräsidentin Marlene Müller. Gleichzeitig hat sie aber auch Bedenken. Das schreibt die FDP des Kantons Schwyz in einer Medienmitteilung am Dienstag.

    Denn die Beurteilung der Bevölkerung und einzelner Interessensgruppen basiere nicht nur auf der reinen Faktenlage. Es würde nämlich auch die emotionale Bindung zu den jeweiligen Instituten eine Rolle spielen.

    Die Liberalen unterstützen die vorgeschlagenen Anpassungen in der Teilrevision, wollen aber die «politische Grosswetterlage» berücksichtigen. Man bitte den Regierungsrat «genau zu prüfen, ob es Sinn macht, die Anpassungen umzusetzen». Dies, bevor «über die beiden Initiativen «Für eine dezentrale Mittelschullandschaft» und «Für eine faire Mittelschulfinanzierung»» abgestimmt wird. Davon unabhängig gibt es für die FDP aber Handlungsbedarf betreffend die Mittelschulen des Kantons.

    Man fände es auch fraglich, ob es zwei Mittelschulen in Sichtweite braucht. «Absolut verständlich» sei der Vorschlag des Regierungsrats, der beide Schulen im Kollegium Schwyz vereinen will. «Aber es müssen auch die Anliegen der Schülerinnen des Theresianum Ingenbohl berücksichtigt werden.»

    Es sei klar, dass «ein gesunder Wettbewerb für die Entstehung von effizienten Lösungen mit einem guten Kosten-Nutzenverhältnis notwendig ist». Dieser würde aber bei Zusammenlegung des Theresianum Ingenbohl mit der Kantonsschule Kollegium Schwyz entfallen.

    Doch die beiden Schulen decken unterschiedliche Bedürfnisse ab, weshalb «ohnehin nicht von einem eigentlichen Wettbewerb gesprochen werden kann». «Dieser Umstand bedeutet sogar eine gegenseitige Ergänzung des Bildungsangebotes im inneren Kantonsteil», sagt Marlene Müller.

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