Die Herren des FC Ibach verlieren gegen den FC Sursee
Wie der FC Ibach mitteilt, verlieren die Muotadörfler trotz eines klaren Chancenplus das letzte Spiel der Vorrunde gegen den FC Sursee mit 0:3.

Das auf dem Kunstrasen in Schötz angesetzte Spiel begann für die Ibächler gut.
Das Team wirkte von Beginn an wach, agil und zeigte in der ersten Minuten sehr gute Ansätze.
In der achten Minute wirbelte Reichmuth auf der linken Seite die Surseer Abwehr durcheinander und passte in die Mitte auf Coduti.
Dessen zu ungenauer Abschluss konnte Keeper Krasniqi jedoch abwehren. Auch der Nachschuss von Sejdiji landetet nicht im Tor, sondern klatschte nur an die Latte.
Cikaqi nutzte eine Unachtsamkeit der Ibacher aus
Wie so oft in dieser Saison hätten die Blau-Weissen den Führungstreffer erzielen müssen – gerieten aber kurz darauf in Rückstand.
Cikaqi profitierte in der zehnten Minute von einer Unachtsamkeit in Ibachs Abwehr zum überraschenden 1:0.
Die Luzerner nutzen in der 14. Minute Ibachs Schock sogar zum 2:0 aus. Mit dem Kopf netzte Saliji nach einem Eckball gegen die schlecht postierten Gäste ein.
Ibach vergibt zahlreiche Hochkaräter
Trotz dieses frühen Zwei-Tore-Rückstands war Ibach weiter klar das aktivere Team und spielte sich enorm viele Chancen heraus, welche aber zum Teil fahrlässig vergeben wurden.
Coduti (19. Minute) und Reichmuth (36. Minute) hätten mit etwas mehr Entschlossenheit den Anschlusstreffer markieren müssen.
In der 37. Minute kam dann auch noch Pech dazu. Coduti drückte aus rund 20 Meter nach einem Heber direkt ab und wieder landete das Leder nur an der Latte.
Mit einem 0:2-Rückstand ging es in die Pause
Das Auslassen von hochkarätigen Chancen hatte dann in der 39. Minute seinen Höhepunkt.
Nach einem Foulspiel an Camenzind im Strafraum scheiterte Sejdiji vom Elfmeterpunkt an Schlussmann Krasniqi.
Eingerechnet mit der Top-Chance Codutis, dessen Schuss in der 43. Minute ebenfalls haarscharf am Pfosten vorbeizog, hätte die Velic-Elf in der ersten Halbzeit mindestens drei Tore schiessen müssen. Stattdessen ging es mit einem 0:2-Rückstand in die Pause.
Cleverer FC Sursee in der zweiten Halbzeit
Nach dem Tee sahen die Zuschauer ein ähnliches Spiel – Ibach rannte gegen nun klar besser eingestellte Luzerner weiter erfolglos an.
Die Feuchter-Elf spielte jetzt aber um einiges cleverer und hätte in der 56. und in der 59. Minute eigentlich den Sack nach Konterangriffen zumachen müssen.
Beide Male landeten die Abschlüsse neben dem Tor. Die Muotadörfler zogen an diesem Freitagabend einen rabenschwarzen Abend ein.
Saliji sorgte für die entgültige Entscheidung
Irgendwie dominierte man die Partie, aber die entscheidenden Pässe wurden immer wieder durch Beine Sursees abgelenkt oder die Abschlüsse wurden zu harmlos oder unplatziert vorgetragen.
In der 86. Minute sorgte Saliji mit seinem zweiten Treffer zum 3:0 für die entgültige Entscheidung.
Mit dieser unnötigen Niederlage bessern die Muotadörfler ihr Punktekonto nicht mehr auf und müssen sich nach einer schwierigen Vorrunde dann auf einen harten Kampf im Frühling 2023 einstellen, will man weiter in der Zweiten Liga inter verbleiben.









