FC Ibach ohne Glück im Tessin
Nach schwachem Start steigert sich der FC Ibach deutlich, verpasst beim 1:2 gegen Malcantone aber trotz guter Chancen den Ausgleich.

Wie der FC Ibach mitteilt, legten die Platzherren bei besten äusseren Bedingungen los wie die Feuerwehr und gingen bereits in der 2. Minute in Führung. Ibachs Defensive gewährte Di Palma zu viel Platz und dieser bezwang Keeper Danilo Camenzind bereits früh zum 1:0.
Ibach hatte grosse Mühe, Zugriff auf die agilen und technisch versierten Stürmer zu finden und musste in der Anfangsphase viele gefährliche 1:1-Duelle in der eigenen Zone bereinigen.
Ibach kommt zu Beginn unter die Räder
Ibach hatte in der Startphase keinen Stich, wirkte verunsichert und kassierte in der 9. Minute den nächsten Gegentreffer. Nach einem Ballverlust im Aufbau zog Stan zentral auf das Gehäuse zu und düpierte Camenzind zum zweiten Mal.
Malcantone dominierte auch in der Folge das Mittelfeld, wirkte enorm bissig und suchte weiter forsch die nächsten Erfolge. Die Blau-Weissen überstanden diese heikle Situation und fanden nach 20 Minuten immer besser in die Partie.
In der 27. Minute scheiterte Admir Novalic mit einem tollen Schuss am stark reagierenden Keeper Candeloro. Kurz darauf lancierten die nun keck aufspielende Jevremovic-Elf über Novalic einen herrlichen Angriff über den rechten Flügel.
Noé Gasser flankte perfekt in die Mitte auf Marinovic und dieser schob gekonnt zum 2:1-Anschluss ein. Dieser Treffer gab den Gästen weiter Mut und man war nun das Team, welches den Ton im Centro Sportivo angab.
Klare Leistungssteigerung des FC Ibach
Die dominante Phase vor und nach der Pause wurde aber nicht belohnt: Ibach scheiterte nach guten Ballstafetten oftmals in der Box – dort fehlte es das eine oder andere Mal an konsequenten Abschlüssen.
Die Squadra beschränkte sich nun auf Konter – war mit diesen Aktionen aber weiter immer wieder gefährlich. In der 68. Minute war es erneut der stark aufspielende Admir Novalic, der seinen Schuss von Candeloro behändigt sah.
Die zahlreich angereisten Fans der Muotadörfler sahen nun eine sehr spannende Partie und eine eigene Mannschaft, welche sehr aktiv und kämpferisch den Ausgleich suchte.
Ibach verpasst Ausgleich in den Schlussminuten
Die Elf von Trainer Omar Copelli blieb weiter knapp in Front und zeigte auf, dass man nicht ohne Grund zu den Spitzenteams in der 2. Liga inter gehört. Die Südtessiner scheiterten ebenfalls wiederholt nach Angriffen am stark aufspielenden Danilo Camenzind.
In den Schlussminuten warf Ibach noch einmal alles nach vorne und kam mehrmals in den Strafraum. Dort aber war immer wieder ein Bein eines Malcantonesi im Weg oder ein Abschluss zog am Tor vorbei.
Es blieb schlussendlich beim knappen 2:1-Sieg des Heimteams. Bis auf den schwachen Anfang muss sich Ibach aber überhaupt nichts vorwerfen lassen: Das Team zeigte eine engagierte und starke Leistung – es fehlte an diesem Abend einfach etwas am notwendigen Wettkampfglück.








