FC Ibach

    Debakel in Emmen: FC Ibach kassiert 1:6-Klatsche

    Nau.ch Lokal
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    Schwyz,

    Gute Chancen verpasst, defensiv vorgeführt: Der FC Ibach kassiert beim hocheffizienten SC Emmen eine deutliche 1:6-Abreibung und bleibt belohnungslos.

    FC Ibach
    Der FC Ibach ist ein Fussballverein aus der Innerschwyzer Ortschaft Ibach. Die Ibacher tragen ihre Heimspiele im Stadion Gerbihof aus. - Grafik Nau.ch

    Gegen einen hocheffizienten SC Emmen verloren die Muotadörfler am Samstagabend diskussionslos mit 6:1, berichtet der FC Ibach. Obwohl der FC Ibach in der Startphase die besseren Chancen verzeichnete und mehr Spielanteile besass, deckte die Marini-Elf die defensiven Mängel der Gäste gnadenlos und konsequent auf.

    Auf dem sehr holperigen Boden der Sportanlage Feldbreite kamen die Luzerner zwar druckvoller in die Gänge, doch die erste Grosschance gehörte den Gästen aus Ibach. In der 4. Minute zog Novalic nach einem schnellen Konter aus über 20 Metern ab.

    Flieger-Keeper Bäuerle konnte den Ball nur mit grosser Mühe blocken, und auch Merdovic scheiterte im Nachschuss am stark reagierenden Schlussmann. Nur drei Minuten später parierte Bäuerle erneut glänzend – diesmal nach einem gefährlichen Freistoss von Novalic (7.).

    Guter Ibächler Beginn bleibt unbelohnt

    Die Blau-Weissen übernahmen in der Folge optisch das Spieldiktat und erarbeiteten sich durch Gwerder (23./25.) und Pranjic (24.) weitere vielversprechende Möglichkeiten. Die Marini-Elf blieb aber mit schnellen Umschaltmomenten stets brandgefährlich.

    In der 27. Minute ging das Heimteam etwas entgegen dem Spielverlauf in Führung: Eine präzise Flanke von Meier verwertete Pedro in der Mitte akrobatisch zum 1:0. Dieser Gegentreffer markierte den Beginn einer rabenschwarzen Phase für die Ibächler.

    Nur vier Minuten später schlug Emmen-Captain König eine seiner gefährlichen Kreuzflanken auf Macolino. Dieser versetzte Theiler und schlenzte eiskalt zum 2:0 ein (31.). Kurz darauf keimte bei den Blau-Weissen nochmals Hoffnung auf, als Novalic im Strafraum gefällt wurde – der Elfmeterpfiff des Unparteiischen blieb jedoch zum Erstaunen vieler aus.

    Zu viele defensive Aussetzer bei der Jevremovic-Elf

    Ibach agierte nun komplett von der Rolle. Während Martin (40.) und Gabriel (43.) hochkarätige Chancen ungenutzt liessen, sorgte ein fataler Fehler in der 45. Minute für die frühe Vorentscheidung: Ein zu kurz geratener Pass von Ibach-Keeper Camenzind auf Nabarro wurde von Macolino abgefangen und dieser schob mühelos zum 3:0-Pausenstand ins leere Tor.

    Wer auf ein Aufbäumen der Muotadörfler nach der Pause gehofft hatte, wurde bitter enttäuscht. Bereits kurz nach dem Wiederanpfiff köpfte Martin nach einem Freistoss völlig unbedrängt zum 4:0 ein. Es kam noch dicker für die Gäste: In der 51. Minute erwischte Ris Torwart Camenzind mit einem direkt verwandelten Freistoss in die kurze Ecke zum 5:0.

    Nur sechs Minuten später legten die Flieger nach und es fiel gar das 6:0 (57.) – die Ibächler Hintermannschaft präsentierte sich bei einem Eckball erneut komplett unsortiert, sodass Meier am langen Pfosten völlig frei einschieben konnte.

    Novalic erzielt den Ehrentreffer

    Der Rest der Partie ist schnell erzählt. Das Heimteam schaltete zwei Gänge zurück, wodurch das Spiel merklich verflachte. Immerhin fing sich Ibach keine weiteren Gegentreffer mehr ein und Novalic belohnte sich in der 66. Minute mit dem Tor zum 6:1-Endstand zumindest noch mit dem Ehrentreffer.

    Klar ist: Für die kommenden Partien muss sich das Team dringend etwas überlegen, ansonsten steht Ibach eine äusserst schwierige Vorrunde bevor.

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