Offensiv harmlos: FCE unterliegt Red Star Zürich mit 0:3
Nichts zu holen in Zürich: Der FC Einsiedeln leistet sich zu viele Fehler, verpasst früh die Führung und unterliegt Red Star klar mit 0:3.

Keine Chance auf Punkte, berichtet der FC Einsiedeln. Ein schwach aufspielender FCE verliert bei Red Star Zürich, praktisch chancenlos, 0:3. Und steht nach drei Meisterschaftsrunden ausgeglichen da. Ein Sieg, ein Remis und eine Niederlage. Nächster Gegner ist am kommenden Samstag, zu Hause, Regensdorf.
Das war nichts oder zumindest fast nichts. In der dritten Meisterschaftsrunde der neuen Saison muss sich der FC Einsiedeln erstmals geschlagen geben und verlässt das Spielfeld als Verlierer. Geschehen an einem wunderschönen Sonntagmorgen im September, bei besten äusseren Bedingungen auf der Zürcher Sportanlage Allmend Brunau.
Red Star gewinnt gegen Einsiedeln mit 3:0 Toren. So klar wie das Ergebnis es zeigt, war auch das Geschehen auf dem sattgrünen Rasen.
Ein völlig uninspirierter FCE war dem Gastgeber in fast allen Belangen unterlegen. Das Einsiedler Spiel einfallslos, ideenarm und mit ungewohnt vielen Fehlern behaftet. Trainer Luca Corrado fasste es am Ende passend zusammen: «Das war von Anfang bis Ende zu wenig!». Schnell wurde das Spiel abgehakt und Corrado weiss wo es anzusetzen gilt: «Wir müssen nächstes Mal wieder viel aktiver sein.»
Einzige Chance nach 180 Sekunden
Eigentlich hätte Einsiedeln die Partie schon sehr frühzeitig in seine Richtung lenken können oder müssen. Noel Zehnder verpasste nur 180 Sekunden nach dem Anpfiff die Chance auf einen Einsiedler Führung als er, alleine vor dem Red Star Torhüter Passini, sein Abschluss nur knapp neben den linken Torpfosten setzte.
Kaum einer dachte zu diesem Zeitpunkt das es die mit Abstand beste Torchance, für die Gäste aus dem Klosterdorf, bei diesem Spiel sein sollte. Von nun an diktierte Red Star das Geschehen auf dem Feld.
Der FCE musste dem Ball praktisch immer nachlaufen und konnte selber nicht agieren. Zwei frühe Tore von Red Star (7. und 13. Minute) verliehen dem Gastgeber noch mehr Sicherheit. Tore allerdings, die in der Grosszügigkeit und dem schlechten Abwehrverhalten des FCE ihren Ursprung hatten.
Keine Abwehrchance dabei für Goalie Tim Birchler, der den abwesenden Robin Nützel im Einsiedler Tor ersetzte, und so zu seinem 15. Einsatz für Rot-Schwarz kam.
Einsiedler Trainer reagieren mit frühen Wechseln
Das Einsiedler Trainer Duo Corrado und Michael Berger versuchte einiges um das Team wach zu rütteln. Ein früher Wechsel schon in der Mitte der ersten Spielhälfte.
Zwei weitere Wechsel zur Halbzeit. Immerhin als positiver Punkt, konnte der bisher verletzte Jan Rüttimann erstmals einen Teileinsatz leisten. Viel änderte sich nicht mehr an der Ergonomie des Spiels. Und nach dem 3:0 von Red Star, in der 64. Minute, war «der Saft» ganz draussen. Es war einfach nicht der Einsiedler Tag und so was kann mal passieren.
Bilanz wie vor einem Jahr
Abhaken und vorwärts schauen. Interessante Parallele. Bereits zu Beginn der letzten Saison verlor der FCE ebenfalls in der dritten Runde zum ersten Mal. Und, das Team hatte zu diesem Zeitpunkt vor Jahresfrist die exakt gleicht Bilanz mit vier Punkten aus drei Spielen.
Vor Jahresfrist folgte danach wieder ein «Dreier» gegen Rümlang. Da ist zu hoffen, das sich die Geschichte erneut wiederholt.
Am kommenden Samstag spielt der FC Einsiedeln zu Hause gegen Regensdorf. Die Furttaler, bisher makellos, stehen an der Tabellenspitze und sind eine jener Mannschaften die zum Favoritenkreis auf den Aufstieg gezählt werden müssen.
Es dürfte spannend werden. Regensdorf, mit der besten Offensive und 13 Tore in drei Spielen. Dem gegenüber Einsiedeln mit der bis dato besten Abwehr und nur vier Gegentreffern.






