FC Ibach verspielt Sieg gegen Malcantone
Der FC Ibach gibt gegen Malcantone eine 2:0-Führung aus der Hand und muss sich mit einem 2:2 begnügen. Gwerder erzielt dabei beide Treffer der Blau-Weissen.

Wie der FC Ibach berichtet, sah die erste Herrenmannschaft nach einer komfortablen 2:0-Führung bereits wie der sichere Sieger aus. Doch eine Schwächephase brachte die Tessiner Gäste zurück ins Spiel. Am Ende mussten die Blau-Weissen nach einem 2:2-Unentschieden sogar noch froh um den einen Punkt sein.
Die Startphase auf dem Gerbihof gehörte den Gästen aus dem Tessin. Malcantone übernahm das Spieldiktat und wirkte in den ersten Minuten leicht spritziger. Mitten in diese erste Drangphase hinein schlugen jedoch die Platzherren eiskalt zu: Nach einer herrlichen Drehung im Strafraum fackelte Gwerder nicht lange und drosch das Leder unhaltbar zur 1:0-Führung für Ibach in die Maschen.
Ibachs Defensive mit starkem Auftritt
Die Tessiner blieben weiter agil und kurbelten ihr Offensivspiel immer wieder über die beiden wirbligen Flügelzangen Dragone und Corti an. Dennoch verbuchten die Mutoadörfler die nächste hochkarätige Möglichkeit:
In der 19. Minute schlenzte der stark aufspielende Gwerder den Ball nach einem herrlich vorgetragenen Angriff aus gut 20 Metern an den Pfosten – der Keeper wäre hier machtlos gewesen. In der Folge flachte die Partie deutlich ab. Malcantone verzeichnete zwar weiterhin etwas mehr Ballbesitz, biss sich an der sattelfesten Ibächler Hintermannschaft aber Mal für Mal die Zähne aus.
Gwerder schnürt Doppelpack
Auch nach dem Pausentee änderte sich das Bild zunächst nicht. Die Squadra beanspruchte leicht mehr Spielanteile für sich, die gefährlicheren Offensivaktionen gehörten jedoch den Platzherren.
In der 54. Minute belohnte sich Ibach für die Effizienz und den guten Auftritt: Merdovic trat einen gefährlichen Freistoss und Gästekeeper Moussa konnte diesen nicht festhalten. Gwerder schaltete am schnellsten und versorgte den Nachschuss trocken zum 2:0 im Gehäuse. Zu diesem Zeitpunkt deutete alles auf einen Heimsieg der Blau-Weissen hin.
Die Defensive stand weiter felsenfest und auch das Mittelfeld hatte das Geschehen weitgehend im Griff. Doch unverständlicherweise überliessen die Muotadörfler den äusserst abgebrühten Gästen in der Folge immer mehr das Spieldiktat und baute ab. Jevremovic reagierte und vollzog die ersten Wechsel. Die erhoffte Stabilität brachten die frischen Kräfte jedoch nicht – im Gegenteil.
Ein Doppelschlag schockt die Blau-Weissen
In der 72. Minute läutete ein defensiver Blackout die Wende ein: Ein eigentlich schon geklärter Ball kam unglücklich in die Mitte, wo Girola lauerte und zum 2:1-Anschlusstreffer einnetzte.
Malcantone witterte nun seine Chance und nutzte die Ibächler Schwächephase gnadenlos aus: Nur zwei Zeigerumdrehungen später liess die Abwehr Corti im Strafraum sträflich viel Platz. Dieser fackelte nicht lange und haute das Leder volley zum 2:2-Ausgleich in den Netzhimmel. Damit war die Partie komplett auf den Kopf gestellt.
Ibach, das einen sicheren Vorsprung leichtfertig aus den Händen gegeben hatte, schwamm nun gehörig. In der Schlussphase hatten die Blau-Weissen gar grossen Dusel, als die Tessiner einen Konter schwach zu Ende spielten und der drohende dritte Gegentreffer ausblieb. Am Ende steht ein Remis, das sich für Ibach aufgrund des Spielverlaufs wie eine Niederlage anfühlen dürfte.









