3:1-Sieg im Cup: FC Ibach feiert gelungene Platz-Premiere
Wind, Rot gegen Uzwils Goalie und späte Tore: Der FC Ibach behält im Cupduell die Nerven und zieht mit einem 3:1-Heimsieg verdient in die nächste Runde ein.

Das mit Spannung erwartete erste Pflichtspiel auf dem frisch sanierten Gerbihof war geprägt von extrem starkem Wind, berichtet der FC Ibach. In einer turbulenten Partie triumphierten am Ende die Muotadörfler mit 3:1 und steigen damit im Cup eine Runde auf.
Die technisch versierten Gäste aus Uzwil fanden zu Beginn etwas besser in die Partie und nutzten den starken und böigen Wind im Rücken vorerst aus. Zu der ersten Chance kamen dann aber die Platzherren.
Admir Novalic (8.) und Marinovic mit dem Nachschuss scheiterten aber am Schlussmann Martic. Trotzdem war es die Jevremovic-Elf, die als erstes jubeln durfte: Reichmuth besorgte nach exzellenter Vorarbeit von Novalic das 1:0 für den FC Ibach und durfte sich damit als erster Torschütze auf dem neuen Platz feiern lassen.
Eine Glanzparade und Aluminium vor der Pause
Auch nach dem Führungstreffer schien Uzwil eher spielbestimmend, blieb jedoch immer wieder an der sehr gut postierten Defensive der Mutoadörfler hängen. Zudem verpassten es die St. Galler, mit Weitschüssen den Windvorteil noch effizienter auszunutzen.
Dass die Führung der Blau-Weissen bis zur Pause hielt, verdankte man seinem Schlussmann: In der 40. Minute verhinderte Elghandour mit einer Glanzparade gegen Uzwils Imper den Ausgleich. Kurz vor dem Pausenpfiff schnupperte Ibach gar am zweiten Treffer.
Eine Flanke von Pranjic wurde durch den heftigen Wind unberechenbar abgelenkt und klatschte an die Querlatte.
Turbulente Minuten nach dem Seitenwechsel
Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Kaum war die Partie wieder angepfiffen, nutzte Uzwil eine Unachtsamkeit aus und erzielte durch den eingewechselten Hajrovic den verdienten 1:1-Ausgleich.
Nur wenige Augenblicke später folgte dann die spielentscheidende Szene der Partie: Nach einem weiten Ball stürmte Uzwils Torhüter aus seinem Kasten und pflückte dem heranstürmenden Novalic das Leder knapp ausserhalb des Strafraums weg.
Da er als letzter Mann eine klare Torchance vereitelte, blieb dem Unparteiischen keine Wahl: Rote Karte für den Keeper. Eine harte, aber regeltechnisch vertretbare Entscheidung. Da die Gäste ohne Ersatzkeeper anreisten, musste im Anschluss ein Feldspieler zwischen die Pfosten stehen.
Novalic und Merdovic machen den Sack zu
Mit einem Mann mehr und dem starken Wind im Rücken übernahm Ibach nun das Spieldiktat. Es dauerte aber bis zur 77. Minute, ehe Novalic sein Team erlöste und seine starke Leistung krönte: Er düpierte den Keeper mit einem Schuss aus 20 Meter eiskalt in die weite Ecke zum 2:1.
In den Schlussminuten warfen die dezimierten Gäste noch einmal alles nach vorne und kamen dem Ausgleich einige Male gefährlich nahe. Ibach zitterte, überstand die Schlussoffensive jedoch mit dem nötigen Schlachtenglück.
Praktisch mit dem Schlusspfiff erlöste Luka Merdovic die Heimfans und traf zum 3:1-Endstand. Damit feiert Ibach eine erfolgreiche Premiere auf dem neuen Geläuf im Gerbihof und steigt im Cup in die zweite Runde auf.









