Belp BE: Budget 2027 rechnet mit 1,3 Millionen Franken Gewinn
Das Budget 2027 der Gemeinde Belp BE sieht einen Gewinn von 1'305'200 Franken vor. Die Steueranlage bleibt unverändert, entschieden wird am 3. Dezember.

Das vom Gemeinderat zuhanden der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2026 verabschiedete Budget 2027 sieht im allgemeinen Haushalt (durch Steuern finanziert) einen Ertragsüberschuss von CHF 1,72 Mio. vor.
Mit Einbezug der beiden gebührenfinanzierten Spezialfinanzierungen Abfall- und Abwasserentsorgung wird noch mit einem Gewinn von CHF 1'305'200 gerechnet. Die Erfolgsrechnung 2027 weist einen voraussichtlichen Gesamtaufwand von CHF 72'842'300 aus.
Die Steueranlagen und die Gebührenansätze der Spezialfinanzierungen sind nächstes Jahr unverändert vorgesehen. Der Bilanzüberschuss der Gemeinde beträgt aktuell rund CHF 45,14 Mio. In der Investitionsrechnung sind Nettoinvestitionen von insgesamt CHF 6,80 Mio. geplant. Davon betreffen CHF 1,0 Mio. die gebührenfinanzierte Spezialfinanzierung Abwasser.
CHF 5,80 Mio. sind für Investitionen im allgemeinen Haushalt vorgesehen, hauptsächlich für die Erneuerung und Sanierung von Liegenschaften.
Der Finanzierungsfehlbetrag der Gemeinde wird sich bei einer Selbstfinanzierung von lediglich CHF 2,73 Mio. voraussichtlich auf rund CHF 4,06 Mio. belaufen, welcher hauptsächlich mit Fremdmitteln finanziert werden muss. Das operative Ergebnis im allgemeinen Haushalt, ohne die ausserordentlichen Erträge von insgesamt CHF 781'300, weist einen Gewinn von CHF 937'800 aus. Im Vorjahresbudget 2026 betrug der voraussichtliche Gewinn noch CHF 545'700. Die Besserstellung ist hauptsächlich auf höhere veranschlagte Steuererträge zurückzuführen.
Der vom Gemeinderat beschlossene Aufgaben- und Finanzplan 2026 – 2031 sieht in der Planungsperiode im allgemeinen Haushalt ambitionierte Investitionsausgaben von durchschnittlich CHF 9,21 Mio. pro Jahr vor. Da die Finanzplanung dank des vorhandenen Eigenkapitals kurz- bis mittelfristig, auch ohne Steuererhöhung, finanziell als tragbar gilt, wird derzeit bis und mit 2028 mit einer unveränderten Steueranlage von 1,40 gerechnet. Per 2029 sieht die Planung dann die Erhöhung der Steueranlage auf 1,50 vor.
Sofern die Ausgaben laut Investitionsprogramm vorgenommen werden, sieht der Gemeinderat mittel- bis langfristig weitere etappenweise Erhöhungen der Steueranlage vor, falls der Selbstfinanzierungsgrad nicht anderweitig wesentlich angehoben werden kann. Das Budget 2027 und der aktualisierte Aufgaben- und Finanzplan (mit Investitionsprogramm) sind auf der Gemeindewebseite aufgeschaltet.










