Nach einem Hitchcock-Finale trennen sich die Kadetten Schaffhausen und USAM Nimes Gard 25:25. Zur Pause führten die Kadetten noch mit 15:13.
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Handball. - Keystone

Auch im dritten Spiel innert vier Tagen starteten die Kadetten fulminant. Mit einem wuchtigen Schuss gingen die Kadetten in der siebten Spielminute durch Küttel mit 4:2 in Führung und nur kurze Zeit später erhöhte Zehnder auf 5:2.

Die Kadetten hatten so richtig Fahrt aufgenommen und glänzten in der Startphase im Angriff. Nimes Gard hatte seine liebe Mühe, das Kadettenangriffsspiel zu unterbinden. Das französische Team fing sich aber rasch und glich durch Altmeister Guigon in der 13. Spielminute wieder aus.

Die Orangen waren aber sehr konzentriert und bauten die Führung postwendend wieder aus. Ab Mitte der ersten Hälfte führten sie meist mit drei oder vier Längen. Bis zur Pause konnten die Gäste allerdings wieder etwas verkürzen.

Schaffhausen kam nicht gut aus der Pause

Nach dem Seitenwechsel lief es dem Heimteam in den ersten fünf Spielminuten gar nicht. Statt die knappe Führung ausbauen zu können, drehte Nimes das Spiel zu seinen Gunsten und lag in der 36. Minute mit 15:18 in Führung.

Nach dem Timeout durch Trainer Eyjolfsson traf Schelker zum erlösenden 16:18. Und nach einer Glanzparade von Pilipovic war es Schopper, der in der 40. Minute wieder zum Ausgleich traf. Ab diesem Zeitpunkt gelang es keinem Team mehr, sich abzusetzen.

Das Spiel wogte hin und her, es wurde um jeden Ball gekämpft. Die Müdigkeit des intensiven Spiels machte sich beidseits bemerkbar: beinahe sechs Minuten vergingen, in denen es keiner Mannschaft gelang ein Tor zu erzielen. 

Jeder Treffer konnte nun der entscheidende Treffer zum Sieg sein. Wenige Sekunden vor Schluss war es der frisch gebackene Papa Luka Maros, der die Kadetten mit 25:24 in Führung schoss. Der Jubel in der BBC Arena wollte beinahe kein Ende nehmen.

In der letzten Sekunde fiel der Ausgleich

Doch Nimes Trainer Maurice hatte noch einen Pfeil im Köcher. Nach seinem letzten Timeout standen noch vier Sekunden auf der Matchuhr. Ein letzter Angriff – ein Foul von Markovic – und der Pfiff der Unparteiischen liess die Zuschauer den Atem anhalten.

Markovic wurde mit einer roten Karte bestraft und NImes konnte zu einem Siebenmeter antreten. Guigou behielt die Nerven und erzielte so in letzter Sekunde den 25:25 Ausgleich.

Nur kurz können sich die Kadetten erholen, steht doch schon am Donnerstag das Auswärtsspiel gegen GC Amicitia an. Die nächste EHL Partie findet dann am kommenden Dienstag in der BBC Arena statt. Spannung ist auch da garantiert.

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